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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Die Studenten verstärkt zum Busfahren bewegen"
Zwischenüberschrift:
Podiumsdiskussion über Verkehrssituation am Westerberg
Artikel:
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Originaltext:
" Die Studenten verstärkt zum Busfahren bewegen"

Podiumsdiskussion über Verkehrssituation am Westerberg

Eine baldige Lösung für die vom Autoverkehr geplagten Anwohner an der Albrechtstraße / Caprivistraße und Mozartstraße-Glückstraße ist nicht in Sicht. Das machte eine Podiumsdiskussion deutlich, die von den Agenda-21-Beauftragten der Hochschulen in der Fachhochschule veranstaltet wurde.

" Wir wollen das Anliegen noch mal neu bewusst machen und in die Universität und Fachhochschule hineintragen", erklärte Prof. Dr. Gerhard Lohmeier, der die Diskussion moderierte. Stadtbaurat Jörg Ellinghaus resümierte, das Verkehrsnetz sei historisch gewachsen und für die Anforderungen durch Universität und Fachhochschule nicht geplant worden.

Mit den geplanten Neubauten der Hochschulen drohe sich die Situation eher noch zu verschlechtern. Auch eine Westumgehung biete nicht nur Vorteile, es seien auch Lärm- und Schadstoffbelastungen zu erwarten. Darüber hinaus müsse die Frage gestellt werden, ob eine solche Straße überhaupt den gewünschten Effekt bringe. Die Studenten vom Westerberg würden mit ihren Autos ohnehin nicht auf eine Westumgehung ausweichen. Ellinghaus sprach sich dafür aus, die Verkehrssituation am Westerberg durch externe Gutachter untersuchen zu lassen.

Dr. Peter Viebahn von der Universität stellte die Ergebnisse seiner Arbeit über die Ökobilanz der Uni vor. Ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs sei auf den Verkehr zurückzuführen - Grund genug, dass sich die Hochschule diesem Thema intensiv widme. Den größten Teil am motorisierten Transport machen nach Viebahns Worten die Pendler aus dem Umland aus. Hier liege ein Ansatzpunkt, das Verkehrsaufkommen zu verringern.

Dieser Meinung schloss sich Prof. Dr. Rolf Wortmann, der Agenda-21 - Beauftragte der Fachhochschule, an. Mit einem Ausbau des regionalen Bahnverkehrs und mit guten Busverbindungen könne es gelingen, die Pendler zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen. Am Westerberg könne eventuell mit der Schaffung von Anwohnerparkplätzen und kostenpflichtigen Stellplätzen für Studenten eine Verbesserung für die Anwohner geschaffen werden.

Ähnlich äußerte sich Sven Kalikovski, der Vertreter des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA) der Fachhochschule. Nur eine Bushaltestelle direkt vor der FH werde Studenten das Umsteigen auf den öffentlichen Nahverkehr schmackhaft machen. Die Haltestelle Sedanstraße liege vielen zu abgelegen. Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes zeigte Verständnis für die Forderung nach einer neuen Haltestelle.

Die Anlieger, die sich an der Diskussion beteiligten, warnten davor, das Problem auf die lange Bank zu schieben. Kurzfristig werde es schon helfen, wenn sich alle an die Tempo-30-Regelung hielten, erklärte ein Betroffener. So werde der Lärmpegel deutlich gesenkt. Das funktioniere aber nur, wenn regelmäßig kontrolliert werde. (FB)
Autor:
FB


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