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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Der Piesberg als "dramatisches BUGA-Szenario"
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Experten: Auf dem richtigen Weg
Artikel:
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Originaltext:
Der Piesberg als " dramatisches" BUGA-Szenario

Experten: Auf dem richtigen Weg

Der gewaltige Steinbruch im Piesberg sei kein Hinderungsgrund, sondern eher ein Standortvorteil bei der Bewerbung für die Bundesgartenschau. Zu dieser Einschätzung ist der Workshop gekommen, der jetzt erneut über das Bewerbungsverfahren für die BUGA im Jahr 2013 beraten hat.

Vertreter von Politik und Verwaltung aus der Stadt und dem Landkreis, aus der Gemeinde Wallenhorst sowie von Seiten der Piesberger Steinindustrie haben zusammen mit dem Gutachterbüro Heimer und Herbstreit aus Bochum, das eine Machbarkeitsstudie erarbeiten soll, an einem Tisch gesessen.

" Ein dramatisches Gelände" sei der Piesberg mit seinen 100 Meter hohen und 300 Millionen Jahre alten geologischen Formationen, so die Gutachter, " noch nie" habe es ein ähnliches Szenario für eine Bundesgartenschau gegeben. Auch die Aufgabe, dieses industriell überformte Gelände zu einer Erholungslandschaft zu verwandeln, sei zentraler Gedanke der aktuellen BUGA-Anforderungen.

Wie Bernhard Schilling vom Fachbereich Grün und Umwelt dazu berichtete, laufen die Abstimmungsgespräche mit der Piesberger Steinindustrie konstruktiv: " Beide Parteien denken in die gleiche Richtung", sagte Schilling. Zwar werde der Steinbruchbetrieb im Rahmen der geltenden Verträge seine Ausbeutungsoptionen ausschöpfen, aber das müsse keinen Konfliktstoff bedeuten: " Abbau und Rekultivierung werden abgestimmt."

Erstmals wird am 8. Juni um 20 Uhr im Piesberger Gesellschaftsbaus das " Piesbergforum" tagen. Dieses Instrument der Bürgerbeteiligung soll alle Fragen rings um den " Hausberg" der Osnabrücker abarbeiten: Von der BUGA über die Deponie und bis zur Lärm- und Staubbelästigung durch den Steinbruch. Es gebe ausreichend Zeit für eine qualifizierte Bürgerbeteiligung, sagte Patricia Mersinger, weil der Zeithorizont bis zur endgültigen Bewerbung durch die BUGA GmbH auf das erste Quartal 2003 verlegt worden ist.

Der Pyer Ortsbürgermeister Josef Thöle (CDU) begrüßte gestern diese " Chance der Bürgerbeteiligung für alle, nicht nur für die Anwohner". Auf Grund der Erfahrungen mit dem Ausbau des Industriemuseums sei er sicher, dass die Piesberger Steinindustrie auch das BUGA-Projekt konstruktiv begleiten werde, sagte Thöle.

Und auch Walter Neuber, der die SPD-Fraktion im BUGA-Workshop vertritt, spricht von einer " Chance für die nachhaltige Landschaftsgestaltung": Nach den kommunalpolitischen Vorstellungen seiner Partei sollten hier das ökologische und soziale Stadtprofil beispielhaft verbunden werden. (fhv)
Autor:
fhv


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