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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Im Botanischen Garten blühen Weihnachtsbäume
Zwischenüberschrift:
Der Eisenholzbaum hat viele interessante Eigenschaften
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Heute: Metrosideros (Eisehholzbaum)

Im Botanischen Garten blühen Weihnachtsbäume

Der Eisenholzbaum hat viele interessante Eigenschaften

Pflanzen, die nicht nur phantastisch aussehen, sondern auch eine ganze Reihe an positiven Eigenschaften auf sich vereinigen, sind ein seltenes und zugleich begehrtes Gut. Beim Eisenholzbaum (Metrosideros) trifft dieser Fall jedoch uneingeschränkt zu. Schädlinge und Krankheiten sind ihm genauso unbekannt wie große Empfindlichkeiten bei Pflegefehlern. Das macht ihn zu einer beliebten Kübelpflanze für Einsteiger.

In ihrer neuseeländischen Heimat blühen die attraktiven Pflanzen in der Weihnachtszeit. Bei uns schmücken sie sich im Mai und Juni mit dichten Büscheln roter Staubblätter - ein herrlicher Kontrast zu den weißen, filzigen Blättern und Trieben. Der Zeitpunkt sowie die Farbe der Blüten des Eisenholzbaumes dürften dafür verantwortlich sein, dass er in seiner Heimat Weihnachtsbaum genannt wird. Im Botanischen Garten der Universität Osnabrück ist derzeit aus neuseeländischer Sicht " Weihnachten", und die attraktive Blüte der Kübelpflanzen kann am Platz an der Linde besichtigt werden. Dieser Platz ist über den Haupteingang an der Albrechtstraße erreichbar.

Aber nicht nur eine attraktive Optik und gewisse Pflegeleichtigkeit kann der Eisenholzbaum in die Waagschale der Entscheidung beim Pflanzenkauf legen, sondern auch eine unübertroffene Funktion: Die Pflanze hält Fliegen auf Distanz. Dafür sind Duftstoffe verantwortlich, die der Eisenholzbaum verströmt, die aber vom Menschen nicht wahrzunehmen sind. In Wintergärten und auf dem Balkon oder der Terrasse können Fliegen zu einem großen Problem werden. Ausgerechnet hier fühlt sich der Eisenholzbaum besonders wohl und vertreibt die Störenfriede. Er verträgt vollsonnige Standorte, bevorzugt im Winter aber einen eher kühlen Platz.

Eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft ist für den deutschen Namen Eisenholzbaum verantwortlich. Das Holz des Baumes ist so schwer, dass es im Wasser untergeht. Der griechische Name und die botanische Benennung Metrosideros bezieht sich ebenso auf diese Eigenschaft (metro = Kern, sideros = Eisen). Es gibt 60 Arten des Eisenholzbaumes. Bei uns bekannt sind vor allem die Arten Metrosideros excclsa und robusta aus Neuseeland. M. excelsa ist in seiner Heimat ein bis zu 20 Meter hoher Baum, bei uns wächst er strauchartig. M. robusta wird in Neuseeland sogar bis zu 25 Meter hoch und erreicht einen Stammdurchmesser von 2, 5 Meter. Beide Arten sind im Botanischen Garten zu sehen, (jm)

KNALLROTE BLÜTEN zeigt der Eisenholzbaum in Neuseeland in der Weihnachtszeit.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
jm


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