User Online: 1 | Timeout: 06:26Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der OB dafür und doch dagegen
Zwischenüberschrift:
Rat gegen Verlängerung der A 33 nach Norden - CDU-Antrag abgelehnt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der OB dafür und doch dagegen

Rat gegen Verlängerung der A 33 nach Norden - CDU-Antrag abgelehnt

Keine Mehrheit gab es im Rat für einen Antrag der CDU-Fraktion, nach dem die Stadt Osnabrück einen Weiterbau der Autobahn A 33 bis zur A 1 befürworten soll. Nicht einmal Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip mochte dem CDU-Vorstoß folgen. Dabei hatte er sich in der Vergangenheit selbst wiederholt für den Lückenschluss eingesetzt.

Nach Ansicht von CDU-Fraktionschef Prof. Dr. Rainer Tenfelde ist die Verlängerung der A 33 von der Stadtgrenze bis nach Wallenhorst zwingend erforderlich, um Wohngebiete in Osnabrück und in den Umlandgemeinden vom Autoverkehr zu entlasten. Viele Autofahrer würden von der Zeitersparnis profitieren, und auch für die Umwelt seien die kürzeren Wege ein Gewinn. Auch die FDP unterstützte den Antrag. Ratsherr Dr. Thomas Thiele bezeichnete einen geschlossenen Autobahnring nach dem Vorbild von Oldenburg als wünschenswert.

Von der rot-grünen Zählgemeinschaft wurde diese Einschätzung nicht geteilt. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Alice Graschtat zitierte ein Gutachten, nach dem der Lückenschluss für den überregionalen Verkehr keine besondere Bedeutung habe. Falls die A 33 aber nach Norden verlängert werde, sei eines klar: Die Bremer Straße werde dann zum Autobahnzubringer, was eine erhebliche Verkehrszunahme unausweichlich mache.

Nach Ansicht der SPD-Fraktion sollte deshalb der sechs-spurige Ausbau der A 30 (" möglichst auf der vorhandenen Trasse") und der A 1 im Bereich Atter so schnell wie möglich realisiert werden. Denn nur auf diesem Wege lasse sich der Bau von Lärmschutzvorrichtungen durchsetzen. Für einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion stimmten auch die Grünen. Gleichwohl sollte nach ihrer Ansicht der Lückenschluss zwischen A 33 und A 1 aus dem Bundesverkehrswegeplan herausgenommen werden. Doch dafür hob sich keine Hand aus den anderen Fraktionen.

Oberbürgermeister Hansjürgen Fip machte deutlich, dass er sich im Rahmen der längerfristigen Regionalentwicklung für den Lückenschluss ausgesprochen habe. Er trage aber die Vereinbarung zwischen der SPD und den Grünen mit, nach der die Stadt von 1996 bis 2001 nicht für eine Verlängerung der A 33 nach Norden eintreten werde. (rll)

DAS VORLÄUFIGE ENDE DER A 33: Auf dem Schinkelberg stößt die Autobahn (von rechts) auf die Bremer Straße. Im Rat wurde jetzt über eine Verlängerung der A 33 nach Norden diskutiert. Foto: Michael Hehmann
Autor:
rll


Anfang der Liste Ende der Liste