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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Frostschäden als Sommeraufgabe
Zwischenüberschrift:
16 Straßen betroffen - Stadt nutzt Ferien - Nicht immer reicht "Flickwerk"
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Originaltext:
Frostschäden als Sommeraufgabe

16 Straßen betroffen - Stadt nutzt Ferien - Nicht immer reicht " Flickwerk"

Auch im vergangenen Winter hat der Frost auf Osnabrücks Straßen wieder zugeschlagen: 16 Straßen listen die städtischen Straßenbauer auf, an denen die Schäden demnächst ausgebessert werden müssen. Besonders hart hat es die Bramscher Straße und die Iburger Straße getroffen.

Franz Schürings als Leiter des Fachbereichs Städtebau und Jürgen Schmidt, frisch gebackener Leiter des neuen Fachdienstes Straßenbau (ehemals Tiefbauamt), benannten den Hauptgrund für die Schäden: fehlender frostsicherer Fahrbahnaufbau. Für ihn gibt es erst seit etwa 15 Jahren einen entsprechenden Standard. " Der Aufbau wurde im Lauf der Jahre dem gestiegenen Verkehrsaufkommen angepasst und ist jetzt etwa 60 Zentimeter dick", erklärte Schmidt. Bei den betroffenen Straßen seien Bitumendecke und Schotteraufbau aber meist nur halb so stark. So können sich relativ leicht Risse bilden, in die Wasser eindringt, das dann bei Frost die Fahrbahndecke aufsprengt.

Am schlimmsten sieht es auf der Bramscher Straße zwischen Wachsbleiche und Einmündung Hansastraße aus. " Dort werden wir ab Mitte Juni bis Anfang Juli umfangreich ausbessern", so Schmidt. Dennoch bleibe es beim geplanten Neuausbau dieser Straße in den nächsten Jahren. " Nur mit , Flickarbeit' ist es dort dauerhaft nicht mehr getan".

Keine aufwendigen Reparaturen soll es dagegen mit Blick auf den für 2002 geplanten Ausbau der Iburger Straße geben. " Dort führen wir nur noch verkehrsichernde Maßnahmen durch", betonte Schmidt.

Gezielt werden während der Sommerferien die Winterschäden an der Schlossstraße im Bereich der Rehmstraße, an der Meller Straße, der Römereschstraße und punktuell an der Vehrter Landstraße beseitigt. Dort setzt der Fachdienst überwiegend eine eigene Kolonne mit vier bis fünf Mann ein.

Größere Instandsetzungen übernehmen spezielle Reparaturzüge privater Firmen, mit denen die Stadt Rahmenverträge abgeschlossen hat. Dabei wird Bitumen aufgesprüht und anschließend Rollsplitt aufgetragen. " Die preiswerteste Methode", sagte Schürings. Dennoch sei sie sehr wirksam, ergänzte Schmidt. So würden nämlich Risse von oben abgedichtet und das Eindringen von Wasser verhindert. " So ähnlich wie Tapezieren." (fr)
Autor:
fr


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