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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Auch in dieser Ferienzeit: Saison für die Tiefbauer
 
Till sieht rot
Zwischenüberschrift:
Liste von Baustellen: Staus am Nonnenpfad erwartet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ausbauarbeiten an verschiedenen Straßen im Stadtgebiet sowie die Verlegung neuer Kanäle wird in den nächsten Wochen und Monaten zu Beeinträchtigungen des Verkehrs führen. Die städtische Bauverwaltung ist aber bemüht, die Hauptarbeiten während der verkehrsärmeren Sommerferien (28. Juni bis 8. August) durchzuführen. Am stärksten betroffen wird der Kreuzungsbereich Nonnepfad / Erich-Maria-Remarque-Ring sein.

" Baulich wird da zwar so Gewaltiges nicht gemacht, aber die Auswirkungen auf den Verkehr werden trotzdem gravierend sein", erklärte Jürgen Schmidt, Leiter des städtischen Fachdienstes Straßenbau (ehemals Tiefbauamt). Von Ende Juni bis August wird die Kreuzung umgebaut und gleichzeitig ein Kanal aus Richtung Karlstraße am Nonnenpfad angeschlossen. Die Verkehrsplaner verlängern die Köpfe der jetzt schon bestehenden Verkehrsinseln in die Kreuzung hinein, um ein " Schnippeln" abbiegender Autofahrer zu verhindern. Gleichzeitig werden die Ampeln dichter in die Kreuzung gestellt, um die Fahrstrecken und damit auch die Rotphasen zu verkürzen.

" Insgesamt wird dort die Sicherheit für Radfahrer erhöht", betonte Schmidt. Aus diesem Grund wird auch der bislang zweispurige Einmündungsbereich in die Liebigstraße so umgebaut, dass künftig Radfahrer eine eigene Spur erhalten. " Während der Bauphase werden wir den Verkehr einspurig und zum Teil wie auf Autobahnen verschwenkt führen", erklärte Schmidt.

Mit Sperrungen und weniger Spuren muss demnächst auch am Kurt-Schumacher-Damm in Höhe der Autobahn gerechnet werden. Dort entsteht neben dem Mercedes-Gelände das Blumenhaus Risse mit eigenen Zu- und Abfahrten. Die Straßenbauer wollen bis Oktober fertig sein. Einen Monat länger veranschlagen sie für den Brückenbau über die Hase an der Heinnch-Heine-Straße. Dann soll dort der Verkehr wieder ungehindert Richtung Bahnhof rollen können.

Am Gretescher Weg wird das Teilstück zwischen Nordstraße und Strothmannsweg von August, bis Dezember ausgebaut. Die laufenden Arbeiten an der Meller Landstraße - der Kanalbau ist bereits abgeschlossen - sollen bis zum Ende der Ferien beendet sein. " Es wird aber leider noch Behinderungen geben", so Schmidt. Im September wird nach erneuter Überarbeitung der Pläne mit dem Ausbau des Saarplatzes begonnen. Mit der Fertigstellung rechnen die Fachleute im November.

Im Oktober sollen die Kanalrohre an der Meller Straße bis Höhe Riedenbach verlegt sein. " Dann können wir die Straße zunächst wieder freigeben", sagte der Fachdienst-Leiter.

Kanalbau-Arbeiten finden ab Juli auch am Bergerskamp (bis März 2002), im unteren Teil der Wilhelmstraße (bis Mai 2002), an der Bergstraße (bis September 2001), am Johannistorwall (bis Juli 2001) und am Goethering (ab August 2001) statt. Parallel dazu werden die Fahrbahnen an der Wilhelmstraße zwischen Wendehammer und Mozartstraße sowie die Bergstraße bis zur Lürmannstraße ausgebaut.

" Der Kanalausbau am Bergerskamp ist dringend notwendig und wird daher vorgezogen, aber in drei bis vier Jahren werden wir dort einen neuen Anlauf für den Straßenbau unternehmen", berichtete Schmidt von den Planungen. Anliegerverkehr werde dort während des Kanalbaus möglich sein.

Am Goethering rechnet er zwar auch mit Verkehrsbehinderungen. " Das wird aber nicht so schlimm sein, weil wir dort vier Spuren zur Verfügung haben". Ende des Jahres seien die Bauarbeiter aber auch bereits wieder abgezogen. (fr)

Till sieht rot

Till hat hin und wieder über den hasestädtischen Tellerrand geguckt und hier und dort in größeren Städten das Autofahrerglück " Grüne Welle" erlebt. Und es hat ihm gefallen, bei einigermaßen konstantem Tempo an einer ganzen Reihe von Ampeln " Grün" zu haben. Zügiges Vorankommen, kaum Staus, also auch kaum standbedingte, abgasschwere Leerläufe. Eigentlich vorteilhaft. Daheim kommt Till leider nur sehr selten in den Genuss derartiger freier Fahrt. Auf den Einfallstraßen gelingt es immerhin streckenweise, die Fahrt auf dem Ring um die Innenstadt etwa gleicht jedoch häufig einer Spungprozession, und feste Gesetzmäßigkeiten in den Ampelphasen sind nur schwer zu entdecken. Vor allem abends und nachts, wenn ohnehin wenig Verkehr ist, empfindet Till die häufigen Stopps als echtes Ärgernis. Geht' s denn wirklich nicht anders? Bismorgen

EIN NADELÖHR wird sich im Sommer im Kreuzungsbereich Nonnenpfad / Erich-Maria-Remarque-Ring bilden, weil die Kreuzung umgestaltet und ein Kanalanschluss vorgenommen wird. Foto: ] örn Martens
Autor:
fr, Till


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