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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Statt Hinterhof schickes Wohnen an der Hase
Zwischenüberschrift:
Pläne liegen bis zum 14. Mai aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Statt Hinterhof schickes Wohnen an der Hase

Pläne liegen bis zum 14. Mai aus

Neue Baugebiete in Osnabrück entstehen meist am Stadtrand. Es geht aber auch anders: Nur 200 Meter vom Hauptbahnhof entfernt will die Stadt ein schickes Wohngebiet mit Blick auf die Hase schaffen. Im Carree an der Schnittstelle von Goethering und Heinrich-Heine-Straße könnten bis zu 80 neue Wohnungen entstehen. Heute beginnt die frühzeitige Bürgerbeteiligung.

Nach den Plänen von 1975 sollte auf dem Areal am Goethering ein sechsgeschossiges Parkhaus entstehen. Spätestens mit der Planung für die Bahnhofsgarage ist dieses Vorhaben jedoch überflüssig geworden. Die etwa 100 mal 100 Meter große Fläche wirkt zwar im Augenblick recht ungeordnet und strahlt eher Hinterhofatmosphäre aus. Doch die Nähe zur Hase wird vom Fachbereich Städtebau als Trumpfkarte angesehen.

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip setzt jedenfalls große Hoffnungen auf das Projekt " Wohnen an der Hase". So nennt er das citynahe Quartier im Stadtentwicklungsprogramm " Handeln für die Zukunft" als Musterbeispiel für die Schaffung " hochwertiger Wohnformen". Sein Ziel: Fachkräfte und ihre Familien sollen in die Stadt ziehen bzw. in der Stadt bleiben.

Zwei Vorschläge hat der Fachbereich Städtebau ausgearbeitet. Beide zielen darauf ab, den Kernbereich mit zweigeschossigen Häusern und viel Grün aufzuwerten. Auf diesem Fleck stand früher die Villa Hammersen, heute erinnert nur noch eine Baumreihe daran. Eine fast durchgehende Häuserzeile bestimmt das Bild entlang der Heinrich-Heine-Straße, am Goethering fehlt die Randbebauung gänzlich. Diese " Zahnlücke" soll nach den Vorstellungen der Planer mit Bürogebäuden geschlossen werden.

Besondere Aufmerksamkeit kommt in diesem Zusammenhang dem Eckgrundstück an der Kreuzung zu. Dort wurde vor zwei Jahren ein Haus abgerissen, um Platz für eine zusätzliche Abbiegespur zu schaffen. Doch es bleibt noch Raum für eine schmale Eckbebauung. " Hier ist beabsichtigt, einen eckbetonten Baukörper zu errichten, der dem Baublock ... ein neues Gesicht gibt und die heutige städtebaulich unbefriedigende Situation neu fasst", heißt es in der Vorlage der Stadt zum neuen Bebauungsplan. Interesse an dem Grundstück soll der Deutsche Gewerkschaftsbund haben.

Die Vorentwürfe für den Bebauungsplan Nr. 148 sind bis zum 14. Mai während der Dienstzeiten im Fachbereich Städtebau (Dominikanerkloster, Hasemauer 1} zu sehen. Dort können auch Bedenken und Anregungen eingebracht, werden. Am Dienstag, 8. Mai, veranstaltet der Fachbereich Städtebau um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Berufsbildenden Schule am Pottgraben.( rll)

AUS DEM HINTERHOF am Hauptbahnhof soll ein attraktives Wohngebiet werden: Die Stadt setzt große Hoffnungen in das Projekt " Wohnen an der Hase". Im Vordergrund der Goethering, der eine geschlossene Randzeile bekommen soll. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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