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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Internet lässt die gute alte Fahrgemenschaft aufleben
Zwischenüberschrift:
Universität veranstaltete Ideenwettbewerb "Umweltschutz"
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Originaltext:
Internet lässt die gute alte Fahrgemeinschaft aufleben

Universität veranstaltete Ideenwettbewerb " Umweltschutz"

Die gute alte Fahrgemeinschaft kann ihre Trümpfe erst in der Kombination mit dem Internet so richtig ausspielen. Davon ist der 27-jährige Holger Bruch überzeugt. Er hat den Ideenwettbewerb " Umweltschutz" der Osnabrücker Universität gewonnen. Seine Idee: Pendler unter Uni-Mitarbeitern und Studenten sollen sich zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen. Das bedeutet weniger Verkehr, weniger Parkplätze und weniger Energie.

15 Preise gab es beim Wettbewerb zu gewinnen, den Dr. Peter Viebahn, der Umweltkoordinator der Universität, ausgelobt hat. Den mit 500 Mark dotierten 1. Preis erhielt jetzt der Diplomand Holger Bruch, der in Osnabrück Angewandte Systemwissenschaften studiert hat. Die webbasierte Fahrgemeinschaft ist auch das Thema seiner Diplomarbeit, Bruch weiß, dass es viele Stunden Zeit kostet, um die richtigen Leute für eine Fahrgemeinschaft zusammenzubringen.

Mit dem Internet und der passenden Software lässt sich das viel einfacher handeln. Die Interessenten geben an, wann und von wo sie fahren wollen, der Computer errechnet die Routen und nennt die passendenFahrgemeinschaftspartner. Holger Bruch hat sich dieses System nicht nur für die Uni-Pendler ausgedacht, sondern träumt von einer flächendeckenden Vernetzung. Betriebe und Schulen könnten sich an dem System beteiligen, Fußballfans und Disco-Besucher.

Die Ergebnisse aus seiner Diplomarbeit bringt der Systemwissenschaftler bereits in die Praxis ein: Er arbeitet in Herne bei Logiball, einem Projekt, das Logistik in Ballungsräumen effizienter organisieren will. Die Universität Osnabrück fühlt sich nun herausgefordert, das Mobilitätsmanagement auf ihren vergleichsweise überschaubaren Rahmen zu übertragen. Kanzler Christoph Ehrenberg kündigte bei der Preisverleihung an, die Vorschläge des Wettbewerbs sollten " so weit wie möglich umgesetzt werden".

Den zweiten Preis bekam der Student Dirk Koentopp, der eine Uniinterne Börse für elektronische Geräte angeregt hat. So könnten in die Jahre gekommene Computer auf manchem Schreibtisch in der Verwaltung immer noch sinnvoll genutzt werden. Grundlage für die Vermittlung sollte ein webbasiertes " Schwarzes Brett" sein. Gleich drei Vorschläge (von Ursula Wilm-Chemnitz, Dorota Kuzcia, Martin Müller und Frank Sievertsen) widmen sich der Frage, wie in den Rechenzentren durch selektive Computerabschaltung Strom gespart werden kann.

Weitere Teilnehmer regen an, Dachflächen an Investoren zur Photovoltaiknutzung zu vermieten, Heizungsventile mit Stoppern auszustatten, Sammelstellen für Druckerpatronen und Batterien einzurichten und den Frischwasserverbrauch im Botanischen Garten zu senken.( Hl)

MOBILITATSMANAGEMENT ist sein Thema; Der 27-jährige Holger Bruch hat den Ideenwettbewerb " Umweltschutz" der Universität gewonnen.

Foto: Jörn Martens
Autor:
rll


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