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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Eine neue Fahrbahndecke soll für Ruhe sorgen
Zwischenüberschrift:
Im Ortsrat Nahne ging es um Lärmschutzmaßnahmen
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Originaltext:
Eine neue Fahrbahndecke soll für Ruhe sorgen

Im Ortsrat Nahne ging es um Lärmschutzmaßnahmen

Der Lärmschutz an der Autobahn A 30 erregt offenbar die Gemüter vieler Bürger im Ortsteil Nahne, denn selten war eine Ortsratssitzung so gut besucht wie am vergangenen Mittwoch. Ortsbürgermeister Hubert Bröcker verlegte die Bürgeranhörung, die eigentlich erst nach der öffentlichen Sitzung angesetzt war, daher nach vorne.

Zunächst unterrichtete Annegret Gutendorf (CDU) über den Stand der Lärmschutzmaßnahmen in Nahne. Auf einer vorangegangenen Sitzung des Ortsrates war angeregt worden, einen etwa 320 Meter langen Lärmschutzwall von der Brücke am Paradiesweg bis auf Höhe des Hauswörmannshofes zu errichten. Das Straßenbauamt hält nach Auskunft der Verwaltung diesen Wall auch für genehmigungsfähig, zumal der Grundeigentümer die Fläche für eine Lärmschutzmaßnahme abgeben würde.

Für die vom Autobahnlärm betroffenen Anwohner bedeute dies nach Berechnung des beauftragten Planungsbüros eine Minderung um drei bis vier Dezibel. Eine Reduzierung um drei Dezibel bedeutet dem Empfinden nach etwa eine Halbierung des Geräuschpegels. Insgesamt können mit Hilfe eines Lärmschutzwalles die Immissionsgrenzwerte für den Tag unterschritten werden, nachts ist es aber immer noch zu laut.

Weitere Abhilfe könnte nach Ansicht von Ortsrat und Stadtverwaltung so genannter Flüsterasphalt auf der Fahrbahndecke der Autobahn bringen. " Die Lärmminderung kann dann noch mal bis fünf Dezibel betragen", erläuterte Annegret Gutendorf. Derzeit läuft in Nahne noch eine Unterschriftensammlung, damit bei der vorgesehenen Erneuerung der Fahrbahndecke durch das Straßenbauamt auch Flüsterasphalt aufgetragen wird.

In puncto Lärmschutz übergangen fühlen sich die Anwohner des Gebietes am WulfterTurm. " Was ist mit unseren Anträgen auf Lärmschutzmaßnahmen, die schon 1992 gestellt wurden? Gehören wir eigentlich nicht mehr zu Nahne?", wurde gefragt. " Wenn der Flüsterasphalt kommt, dann ist Ihnen damit ja auch geholfen", antwortete Hubert Bröcker. " Wir müssen jetzt darauf hinarbeiten." Was mit den Anträgen passiert sei, darauf konnte der Ortsrat keine Auskunft geben. " Wir versuchen für Nahne schon das Mögliche herauszuholen, können das aber auch nur schrittweise tun", betonte Gutendorf, die sich auch als Ratsfrau seit langer Zeit für Lärmschutzmaßnahmen in Nahne einsetzt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Ortsratssitzung Nahne war die Schulwegsicherung für die Kinder der Franz-Hecker-Schule. Sollte die Ampel an der Iburger Straße ausfallen, ist ohne polizeiliche Verkehrsregelung gefahrloses Überqueren der Straße durch die Kinder nicht möglich. Bei geplanten Ampelabschaltungen ist mittlerweile die Polizei vor Ort, bei unvorhergesehenen technischen Ausfällen kann das aber nicht immer gewährleistet werden. Polizeioberkommissar Hans-Jürgen Corbach, Ortspolizist in Nahne, hinterlegt deshalb in der Schule eine Telefonnummer, über die eine polizeiliche Verkehrsregelung angefordert werden kann. Wenn die Schulkinder feststellen, dass die Ampel ausgefallen ist, sollen sie das unverzüglich in der Schule melden. (dm)
Autor:
dm


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