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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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FMO macht sich fit für die Zukunft
Zwischenüberschrift:
Zahlreiche Baumaßnahmen für neue Steilflüge nach Startbahnverlängerung
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Originaltext:
FMO macht sich fit für die Zukunft

Zahlreiche Baumaßnahmen für neue Steilflüge nach Startbahnverlängerung

Greven (sh) " 2001 machen wir uns fit für die weitere Zukunft des Flughafens / " fasste FMO-Geschäftsführer Gerd Stöwer gestern in einer Bilanz die baulichen Aktivitäten am Flughafen Münster / Osnabrück zusammen (Siehe auch Seite Wirtschaft).

So wird nach nur 15-monatiger Bauzeit am 31. Mai das neue Terminal durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Clement eröffnet. Das ISO Meter lange Gebäude bietet Platz für 40 Check-In-Schalter. Besonders auffällig ist das 130 Meter lange und 25 Meter tiefe Vordach, das auch bei schlechtem Wetter einen trockenen Weg in das Terminal ermöglichen soll. Drei neue Fluggastbrücken sind derzeit im Bau, so dass künftig über fünf so genannte Finger ein bequemes Einsteigen in die Flugzeuge möglich ist. Bei der gesamten Innenausstattung des neuen Terminals soll der Leitgedanke des Flughafens " Entspannung für den Fluggast" weiter in den Vordergrund gerückt werden, unterstrich Stöwer.

Das wichtigste Projekt für die weitere Entwicklung des Flughafens ist allerdings die Verlängerung der Start- und Landebahn auf 3600 Meter. Damit wären dann auch interkontinentale Flüge ohne Zwischenstopp möglich. Ende dieses Jahres wird nun der Planfeststellungsbeschluss des 1994 begonnenen Genehmigungsverfahrens erwartet. Bereits im nächsten Jahr soll dann mit dem Bau begonnen werden. 2003 könnte dann schon die verlängerte Startbahn genutzt werden.

Bereits in etwa zehn Wochen kommen Autofahrer aus Richtung Osnabrück schneller zum FMO. Ab der Autobahnausfahrt Ladbergen wird der Weg zum Airport über die neue Straße auf der Kanaltrasse um vier Kilometer kürzer. Mit einem direkten Autobahnanschlusszwischen " Ladbergen" und " Greven" ist in zwei bis drei Jahren zu rechnen. Der Kreis Steinfurt hat diese Anbindung jetzt beschlossen. Zehn bis 13 Millionen Mark wird diese zwei Kilometer lange Verbindung kosten. 80 Prozent der Kosten werden nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz getragen. Für den Rest müssen der Kreis Steinfurt und der Flughafen aufkommen. Damit die Fluggäste auch ausreichend Parkplätze finden, wird das erste ' Parkhaus noch in diesem Jahr um 700 Stellplätze erweitert ^ werden. Im Februar wird die endgültige Entscheidung zum Bau des Flughafenhotels gegenüber dem jetzigen Terminal fallen. Favorit für die Projektvergabe ist die Firma Hein Bau aus Georgsmarienhütte, die dort als Investor für die Schweizer Möwenpick-Gruppe ein Drei-Sterne-Haus mit 200 Zimmern bauen will.

Zweistellige Zuwachsraten bei den Passagierzahlen haben nicht nur für eine Verdoppelung in fünf Jahren auf inzwischen 1, 8 Millionen Fluggäste gesorgt, sondern den einst kleinsten internationalen Flughafen Deutschlands auf Platz 13 von insgesamt 17 aufrücken lassen. Der Flughafen Dresden wurde jetzt überholt, Bremen hat nur noch 100000 Passagiere Vorsprung, berichtete FMO-Chef Stöwer stolz.

Die Startbahnverlängerung, die interkontinentale Verbindungen nonstop ermöglicht, wird für neue Steilflüge der Passagierzahlen am FMO sorgen. Denn der erste Versuch einer Direktverbindung in die Karibik, noch mit Tankstopp in München, fand sofort großen Zuspruch. So ist auch die LTU äußerst zufrieden mit der Nachfrage, die auf Grund der Kontingentierung der Plätze auf 70 bis 120 pro Flug bei weitem nicht befriedigt werden konnte. So wurden seit dem Eröffnungsflug am 4. November bis Jahresende bereits 1107 Fluggäste vom FMO aus in die Dominikanische Republik geflogen. Die Chancen stehen angesichts der Nachfrage sehr gut, dass auch im kommenden Winter wieder Direktflüge vom FMO aus in die Karibik stattfinden, ist sich FMO-Pressesprecher Andres Heinemann sicher.

DER INNENAUSBAU des neuen Terminals mit dem prägnanten Vordach am FMO läuft inzwischen auf vollen Touren, denn Ende Mai soll dort der Betrieb aufgenommen werden. Foto: FMO
Autor:
sh


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