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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Kein Geld für Autoparty?
Zwischenüberschrift:
Grüne sehen Auto als "Sorgekind" - heute Thema im Rat
Artikel:
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Originaltext:
Kein Geld für Autoparty?

Grüne sehen Auto als " Sorgenkind" - heute Thema im Rat

Soll die Stadt eine Autoparty zum 100. Geburtstag der Firma Karmann mit 50 000 DM unterstützen? Über diese Frage wird heute der Rat diskutieren. Die Fraktion der Grünen hat sich gegen einen städtischen Zuschuss ausgesprochen und bezeichnet das Auto als " eines der größten Sorgenkinder".

" Natürlich ist Osnabrück ein Autostandort", heißt es in der Pressemitteilung des Fraktionsvorsitzenden Michael Hagedorn und der verkehrspolitischen Sprecherin Sabine Bartnik, auch die Grünen beglückwünschten Karmann zu dem Jubiläum. Niemand bezweifle die wirtschaftliche Bedeutung des Autobauers Karmann. Deshalb unterstütze die Stadt auch mit erheblichem finanziellen Aufwand eine Autoausstellung in der Kunsthalle Dominikanerkirche.

Auch die Autoparty unter Beteiligung diverser Fanclubs aus aller Welt sei zu " respektieren", und die angepeilten Zuschauer seien in Osnabrück willkommen, schreibt Hagedorn. Angesichts des großen Publikumsinteresses stelle sich die Frage, warum die Veranstaltung nicht kostendeckend betrieben werden solle. Das finanzielle Restrisiko müsse die Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH als Veranstalterin tragen.

Nach wie vor nehme der Autoverkehr zu, schreiben die Grünen, Folgeprobleme wie Luftschadstoffe, Lärmbelastung und verstopfte Straßen dürften nicht ausgeblendet werden. Nach ihrer Ansicht sollte das Geld besser für den europäischen Verkehrs-Aktionstag im September ausgegeben werden. Es sei sinnvoll, das Auto mit den umwelt- und verkehrspolitischen Zukunftsherausforderungen zu konfrontieren und neben einer besseren Umweltverträglichkeit des Autos auch alternative Verkehrsträger auszubauen.


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