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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Unprofessionell"
 
"Blick erschwert"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Unprofessionell"

Zum Bericht über eine missglückte Naturschutzaktion am Rubbenbruchsee " Eine gut gemeinte Aktion endete im zähen Schlamm" (Ausgabe vom 25. Januar).

" Der zugleich rührende wie fehlgeschlagene Versuch der Stadtverwaltung, mit " militärischer Unterstützung Brutvoraussetzungen für den Regenpfeifer am Rubbenbruchsee zu schaffen, war Gegenstand einer ausführlichen Berichterstattung. Abgesehen von denärgerlichen Hinterlassenschaften (Flurschaden mit Bodenverdichtungen) und der komisch-unterhaltsamen Seite offenbart diese Posse ein erstaunlich unprofessionelles Verständnis von Ökologie bei den Entscheidungsträgern dieser Stadtverwaltung. Die Anlegung eines wenige Quadratmeter großen Kiesbelages für eine seltene, bodenbrütende Vogelart macht keinen Sinn, wenn durch die aktuelle städtische Bebauungs- und Flächennutzungsplanung die ohnehin schon dezimierten Freiräume sukzessive zur Bebauung freigegeben werden. Eine Baugebietserschließung unmittelbar am Nordufer des Rubbenbruchsees ist bereits abgeschlossen. In der öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 30. Januar wurden die sachlichen Bedenken gegen eine Bebauung am Barenteich von Seiten einiger Mitglieder mit unsachlichen Hinweisen auf Anliegerinteressen abgetan. Angesichts der derzeitigen Ackernutzung wurde weder bei den Grünen- noch bei den SPD-Ausschussmitgliedern eine Bedeutung für die unmittelbar angrenzenden Natur- und Erholungsräume erkannt. Allein die CDU-Fraktion des Rates der Stadt Osnabrück scheint in der Lage zu sein, die Bedeutung dieser Fläche im räumlichen Zusammenhang angemessen zu würdigen und spricht sich daher hier gegen ! eine Bebauung aus. Wenn es Rat und Verwaltung der Stadt Osnabrück mit den Belangen des Natur- und Umweltschutzes und dem Naherholungsbedürfnis der Bürger wirklich ernst meinen, sollten sie von fragwürdigen, militärischen Unternehmungen am Rubbenbruchsee Abstand nehmen und stattdessen mit der aktuellen Flächennutzungsplanung den Vorrang der genannten Belange festsetzen und sichern. Auf der in Rede stehenden Ackerfläche könnten ökologische Umgestaltungen ebenfalls medienwirksam, aber dann mit eindeutig positiver Resonanz vorgenommen werden. Da der größere Teil dieser Fläche bereits im städtischen Eigentum steht, sind die Voraussetzungen dafür bald gegeben. Oder beabsichtigt die Ratsmehrheit mit dem Verkauf als exklusives Bauland die Fortsetzung der Pleiten-, Pech- und Pannenpolitik zu finanzieren?"

Helmut Falge

Wersener Straße 89

Osnabrück

" Blick erschwert"

Zum Bericht zum Augustaschacht (" Gander: Daraus soll keine Kranzabwurfstelle werdet / Ausgabe vom 17. Januar).

" Im Titel wird ein Zitat meinerseits in den Vordergrund gerückt, das den Blick auf zwei Tätigkeitsgebiete des Vereins, erschwert, wenn nicht sogar verstellt: Erstens berät der Verein schon seit einem Jahr vielfältige Möglichkeiten, den Augustaschacht als Geschichtsort zu erhalten und als Stätte der Erinnerung, der Forschung und der Bildung zu entwickeln. Ihre Zeitung berichtete am 22. Januar 2000 mit dem Untertitel , Für Gedenkstätte mit Bildungsauftrag'. Zweitens legt der Verein zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft selber Kränze nieder, wie im vergangenen November bei der Gedenkfeier zu Ehren Hannie Schafts am Widerstandsdenkmal in der Osnabrücker Partnerstadt Haarlem. Ebenso beteiligt sich der Verein aktiv an der Gestaltung des vom Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. organisierten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ab 18.30 Uhr am Augustaschacht in Hasbergen-Ohrbeck. Das Anliegen des Vereins ist es daher, diese bewährten wichtigen Gedenkformen zu unterstützen und den Augustaschacht darüber hinaus zu einem lebendigen Lernstandort zu machen, damit auch zukünftige Generationen verstehen, warum am Ort des ehemaligen , Arbeitserziehungslagers' Ohrbeck Kränze niederlegt werden. Ihr Bericht nennt drei Vorstandsangehörige des Vereins Initiative Augustaschacht Ohrbeck nicht mit richtigen Namen. Der neue Schriftführer heißt Paul Brackmann und nicht Paul Beckmann. Als Beisitzer wurde nicht Heiko Schule, sondern Heiko Schulze gewählt. Bei Jens Romann wurde lediglich der letzte Buchstabe vergessen."

Michael Gander Initiative Augustaschacht Osnabrück
Autor:
Helmut Falge, Michael Gander


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