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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Land fördert zwei Sanierungsgebiete in Osnabrück
 
Segensreiche Unterhaltung
Zwischenüberschrift:
Geld für Rosenplatz und Bahnhof-Ost
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Land fördert zwei Sanierungsgebiete in Osnabrück

Geld für Rosenplatz und Bahnhof-Ost

Das Innenministerium in Hannover gibt der Stadt grünes Licht für zwei neue Sanierungsgebiete, jeweils etwas mehr als 20 Millionen DM sollen dem Viertel rund um den Rosenplatz und dem Areal Bahnhof-Ost zufließen. Schon in diesem Jahr soll mit jeweils 1, 66 Millionen Mark die Förderung beginnen, die sich über zehn Jahre verteilt. Das Land fördert Projekte in 25 Städten und Gemeinden mit insgesamt 132 Millionen DM. Osnabrück bekommt also knapp ein Drittel der Gesamtsumme.

Um das Rosenplatzviertel hatte sich die Stadt schon vor längerer Zeit beworben. Es soll aus dem Landesprogramm " Soziale Stadt" gefördert werden. Das Sanierungsgebiet gilt als Sammelbecken sozial benachteiligter Menschen. Ziel der Förderung ist es, die Lebensqualität in diesem Quartier aufzuwerten.

Nach einer Erhebung der Stadt wohnen 7 700 Menschen im Sanierungsgebiet Rosenplatz. Mit dem Geld aus Hannover soll das Wohnumfeld verbessert werden, so dass auch Hauseigentümer Anreize zur Modernisierung bekommen. Mit einem Quartiersmanagement will die Stadt das Engagement der Bewohner unterstützen und sozial Schwache integrieren. Zu den planerischen Aufgaben gehört es, Sportstätten und Spielplätze anzulegen und Schulhöfe zu entsiegeln.

Das Projekt ist für zehn Jahre anberaumt und soll 2001 beginnen. An den Gesamtkosten von 41 Millionen DM muss sich die Stadt mit einem Drittel beteiligen. Neben der Städtebauförderung hat Osnabrück Gelder aus anderen Programmen beantragt, unter anderem bei der Europäischen Union und der Bundesanstalt für Arbeit.

Als Überraschung wurde gestern in Osnabrück aufgenommen, dass auch das Sanierungsgebiet östlich des Hauptbahnhofs ins Förderprogramm aufgenommen wurde. Erst am Donnerstagabend hatten die Planer dem Stadtentwicklungsausschuss das Ergebnis der Voruntersuchungen mitgeteilt. Der Rat hat noch nicht einmal entschieden, ob er zur Finanzierung des Eigenanteils bereit ist.

Kernstück des Sanierungsgebiets ist der von der Deutschen Bahn AG nicht mehr benötigte Güterbahnhof, der zu einem Gewerbegebiet umgestaltet werden soll. Außerdem geht es um eine neue Nutzung für den denkmalgeschützten Ringlokschuppen, ein neues Depot für die Stadtwerke-Busse und das geplante Terminal-Ost für den Hauptbahnhof.

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip erklärte gestern, beide Sanierungsgebiete hätten für die Stadt einen hohen Stellenwert. Es sei erfreulich, dass schon in diesem Jahr die " erste Rate" gezahlt werde, (rll)

Segensreiche Unterhaltung

Till hört seit Jahren auf den Werbespruch " Lasst Blumen sprechen" und bringt seiner Frau auch ohne bestimmten Anlass gern mal einen Strauß vom Wochenmarkt mit Er kennt ferner Frauen, die mit ihren Blumen sprechen, weil diese angeblich auf Grund des freundlichen Zuspruchs besser blühen. Vielleicht gibt es auch Männer, die beschwörend auf ihre Kakteenzucht einreden, sich aber genieren, das zuzugeben. Bisher hat sich jedenfalls keiner von Tills Bekannten " geoutet". Nun sah Till vor einigen Tagen beim Spaziergang mehrere Männer, die in einer öffentlichen " Grünanlage arbeiteten und sich dabei angeregt unterhielten. Als Till an ihrem Fahrzeug vorbei kam, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Da stand unter dem Emblem der Stadt Osnabrück das Wort Grünflächenunterhaltung". Wie nett, dachte Till, dass sich das Grünflächenamt so um die Blumen und Büsche in den öffentlichen Anlagen kümmert. Jetzt weiß er auch, warum es überall in der Stadt immer schön grünt und blüht. Sicher liegt das am richtigen Ton der behördlichen " Entertainer" - auf gut Deutsch: Unterhalter.

Bismorgen
Autor:
rll, Till


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