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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Grüne teilen Kritik des ADFC nicht ganz
Zwischenüberschrift:
"Mängelliste bei Radwegen abarbeiten"
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Originaltext:
Grüne teilen Kritik des ADFC nicht ganz

" Mängeliste bei Radwegen abarbeiten

Die Grünen-Ratsfraktion hat die Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) grundsätzlich begrüßt, mit der auf Mängel im Osnabrücker Radwegenetz hingewiesen werden sollte. Gleichzeitig weist sie die Kritik in einzelnen Punkten als unberechtigt zurück.

Durch die ADFC-Aktion seien " Schwachstellen benannt" worden, die ansonsten gar nicht bearbeitet würden, so Sabine Bartnik für die Fraktion der Grünen. Es bleibe immer was zu tun, wenngleich die Bedingungen für den Radverkehr in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert worden seien. Der Radverkehrsetat sei wesentlich aufgestockt worden, und das Radwegeprogramm, das unter Mitarbeit des ADFC entstanden ist, führe Schwachstellen im Radwegenetz auf, die nach Priorität abgearbeitet würden.

Die Kritik des ADFC an zu geringen Ausgaben im Vergleich zu Münster für den Radverkehr teilt die Grüne-Ratsfraktion nicht. Zum einen sei Münster in der Fläche wesentlich größer, zum anderen werde der Radwegebau in Osnabrück auch aus den Titeln für Straßenbau mitfinanziert", stellt Bartnik fest. Bestehende Mängel hätten oft nichts mit finanzieller Ausstattung zu tun, sondern mit der Bauausführung bei Radwegen, der Ampelschaltung und auch der schlechten Wahrnehmung durch motorisierte Verkehrsteilnehmer. Für einen der wohl schlechtesten Radwege in Osnabrück, an der Iburger Straße, sei Besserung in Sicht.

Zu Recht in der Kritik stünden Mängel in der Bauausführung. So sei besonders ärgerlich, wenn bei Neubaumaßnahmen so gearbeitet werde wie bei der Straßenführung Carl-Lenz-Straße im Klöcknergelände und an der Rosenburg. Daher solle auf Antrag der Grünen der Radweg an der Rosenburg auch wieder begradigt werden. Geradlinige Radwegeführung soll im Übrigen beim zu erstellenden Radverkehrsplan für Osnabrück eine maßgebliche Planungsgrundlage sein", fordert Bartnik. Auch die ebenerdige Führung werde von den Grünen als sinnvoll angesehen. Denn meist würden Radwege zu Lasten von Fußwegen geführt.

Die Aussage des ADFC, dass Autos in Osnabrück grundsätzlich Vorfahrt hätten, lässt Bartnik so nicht gelten: " Zahlreiche Maßnahmen, die natürlich bei einer Mängelliste nicht auftauchen, sollten erwähnt werden: etwa Einbahnstraßen, die für Radfahrer in beide Richtungen benutzt werden können, und die Öffnung der Fußgängerzone Große Straße für den Radverkehr zu bestimmten Zeiten. Im Verhältnis zum Autoverkehr ist der Radverkehr in einigen Bereichen deutlich im Vorteil, da fast alle Straßen in alle Richtungen genutzt werden können."


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