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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zur Förderung des Kleingartenbaues
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Förderung des Kleingartenwesens.
Durch die Stadtverwaltung wird uns vom Rathause folgendes mitgeteilt:
Das Kleingartenwesen ist von der Stadtverwaltung schon seit Jahren ganz planmäßig gepflegt und gefördert worden mit dem Ergebnis, daß die Zahl der städtischen Kleingärten in dem Jahrzehnt vor dem Kriege von rund 850 auf 850 stieg. (Fehler im Original, Anm. NUSO) Allgemein bekannt dürfte sein, daß von der Stadtverwaltung in den Kriegsjahren mit Hilfe der billigen Arbeitskräfte der Kriegsgefangenen auf ertragslosen und schlechten Wiesen und Weidenflächen rund 500 neue städtische Kleingärten der Kultur erschlossen und der Bevölkerung im Wege langjähriger Pachtung zur Verfügung gestellt sind. Fortgesetzt werden neue städtische Kleingarten- und Kleinpachtstücke geschaffen, so daß ihre Zahl jetzt bereits auf rund 1550 Stück angewachsen ist. Nachdem alle minderwertigen städtischen Grundstücke, soweit sie irgendwie geeignet sind, bereits dem Zwecke der Kleingartenkultur dienen, kann die Schaffung neuer Stücke nur durch Zerschlagen größerer Landparzellen erfolgen, die aber erst nach Beendigung der auf mehrere Jahre laufenden Pachtverträge bewirkt werden kann. Da nun durch die Kleingarten- und Kleinpachtlandordnung vom 31. Juli d. J. der alte Pächter die Fortsetzung des Pachtvertrages auch nach dessen Ablauf verlangen kann, so ist tatsächlich jedem Pachtliebhaber die Anpachtung eines Stückes außerordentlich erschwert. Es ist deshalb die Stadtverwaltung bereits im vorigen Jahre dazu übergegangen, bei Beendigung des Pachtverhältnisses diejenigen alten Pächter von der Neuverpachtung auszuschließen, welche bereits anderweitig Grundbesitz bewirtschaften. Auf diese Weise war es möglich, im vorigen Jahre 117 Pächtern ein Stück städtischen Pachtlandes überlassen zu können. In diesem Jahre wird dieses bewährte Verfahren wiederum angewendet; es steht zu erwarten, daß bei der großen Zahl der in diesem Jahre pachtfrei werdenden städtischen Grundstücke noch eine größere Zahl neuer Pächter angesetzt werden kann.


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