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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kleines Kraftwerk für große Schule
Zwischenüberschrift:
Gesamtschule: Gemeinsame Anstrengung lässt den Stromverbrauch sinken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Gesamtschule Schinkel ist unter die Stromerzeuger gegangen. Von dem kleinen Solarkraftwerk auf dem Dach der Bibliothek haben die Branchenriesen wie RWE oder Yello zwar keine nennenswerte Konkurrenz zu erwarten. Pädagogisches Ziel ist es, wie Schulleiter Ulrich Meyer betonte, die Schüler für den sensiblen Umgang mit Energie zu sensibilisieren.

Was die kleinen blauen Zellen produzieren, lässt sich auf ^ einem Display im Eingangsbereich der Schule ablesen. Leider wird dieser Zahl nicht der aktuelle Stromverbrauch gegenübergestellt. Die Leistung des schuleigenen Kraftwerks von rund 1000 Watt bei maximaler Sonneneinstrahlung kann nämlich nur einen winzigen Bruchteil des Bedarfs decken. Doch diesen Bedarf hat die Gesamtschule in den vergangenen Jahren erheblich heruntergeschraubt.

Der Technik-Lehrer Ferdinand Heetderks ist zusammen mit den Schülern, den Haus-mestern und dem Kollegium unermüdlich auf der Suche nach sinnlos verpasster Energie. Mit dem Strom-Minder-verbrauch von 1997 und 1998 könnten 25 Eigenheime versorgt werden. Doch Heetderks & Co. geht es nicht nur um die elektrische Energie, sondern ganz allgemein um die Schonung der Ressourcen. Auch mit Gas und Wasser wird erfolgreich gegeizt. Von den Einsparungskosten profitiert nicht nur die Stadt, auch die Energiesparschule erhält einen Anteil vergütet. Mit dem Geld werden weitere energiesparende Anlagen angeschafft.

In die Solarstromanlage sind diese Mittel jedoch nicht geflossen. Rund 20000 DM hat das kleine Kraftwerk auf dem Dach der Bibliothek gekostet. Die Hälfte davon steuerte der Photovoltaik-Verein Osnabrück (PVO) bei, als Sponsoren betätigten sich die Sparkasse Osnabrück, die Toto-Lotto-Stiftung und der Förderverein der Gesamtschule. Entworfen wurde die Anlage vom Technikkurs des 10. Jahrgangs (Hauptschule und Realschule), der in diesem Jahr die Schule beendet hat. An der Eröffnung nahmen leider nur wenige Schüler teil.( rll)
Autor:
rll


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