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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Haseuferweg mit dunklem Gang?
Zwischenüberschrift:
Ortsrat Darum/Gretesch/Lüstringen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Freude war nach kurzer Zeit getrübt: Die neue Laufbahn auf dem TSG-Gelände wurde Opfer eines Feuerwehreinsatzes und war jetzt Thema im Ortsrat Darum/ Gretesch/ Lüstringen. Weiter gab es Diskussionen um den Haseuferweg, einen Nebeneingang für den Friedhof und einen - Bericht über das Leben im Quellwasser.

Im Juli hatte es in einem Kleingarten auf dem Grabeland neben dem Sportplatz der TSG Gretesch gebrannt. Weil es keinen geeigneten Zuweg gab, ist die Feuerwehr über die frisch eingeweihte Laufbahn gefahren. Der schwere Wagen beschädigte die Rinne. Wie groß der Schaden insgesamt ist, konnte noch nicht geklärt werden. Es besteht aber die Gefahr, dass er noch größer wird, warnte Jutta Stockmann vom TSG: " Es dringt Wasser unter die Bahn, und der Frost kann sie sprengen". Daher müsse noch vor Wintereinbruch der Schaden behoben werden.

Wie es um die Planungen für den Haseuferweg zwischen dem Hasepark und den Stadtteilen Darum, Gretesch und Lüstringen bestellt ist, darüber informierte Bernhard Schilling vom Fachbereich Grün und Umwelt. Als Knackpunkt erweist sich dabei die vorgesehene Unterführung unter den Gleisen im Überflutungsgebiet. Bei Hochwasser gebe es das Risiko nasser Füße. " Das ist möglicherweise unser Schwachpunkt", räumte Schilling ein.

" Das wird ein langer, dunkler Gang", meinte Peter Mithöfer-Kuhr (SPD) und machte auf mögliche Gefahren. aufmerksam. Die Unterführung könne sich als Sicherheitsrisiko vor allem für Frauen und Kinder entpuppen. Mithöfer-Kuhr schlug vor, den Haseuferwegüber die benachbarte. Schellenbergbrücke zu leiten. Schilling und der Ortsrat wollen einen Termin vereinbaren, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen.

Dieter Schwarze (FDP) erinnerte daran, dass der Haseuferweg gerade als Radweg eine verkehrspolitische Bedeutung habe: Der Ortsrat dränge schon seit fast 20 Jahren auf diese Abkürzung zur Innenstadt. Der Weg könne für Autofahrer ein Anreiz sein, aufs Fahrrad umzusteigen.

Der Fachbereich Grün und Umwelt revitalisiert Quellen. Warum, das erläuterte Elke Meyerdrees mit einem Diavortrag. Quellgebiete sind Lebensräume von Kleinlebewe- sen. Als Beispiele nannte, sie die Höhlenflohkrebse, wenige Millimeter große Quellerbsenmuscheln, Köcherfliegen- und Feuersalamanderlarven. Sie alle seien auf die geringen Temperaturschwankungen angewiesen: " Im Sommer ist das Quellwasser nur wenig wärmer als im Winter".

Ob am Lüstringer Friedhof ein zusätzlicher Eingang nötig ist, um Bürgern mit kürzeren Wegen die Grabpflege zu erleichtern, darüber ist sich der Ortsrat nicht einig. Ralf Buttmann (CDU) plädierte für einen Nebeneingang unter der Voraussetzung, dass es an der Straße ein Halteverbot gibt. Sonst würde der Verkehr be hindert. Ortsbürgermeister Werner Knost (SPD) meinte: " Kein Schlupftor ohne Parkmöglichkeiten". Schwarze dagegen hält einen weiteren Eingang für überflüssig. Immerhin werde es bald Handwagen für die langen Wege geben.

Der Ortsrat beantragte eine Änderung des städtischen Investitionsprogramms: Zunächst soll statt der Waldstraße der Bruchweg ausgebaut werden.( jwe)
Autor:
jwe


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