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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Hase darf jetzt ruhig einmal ihr Bett verlassen
Zwischenüberschrift:
Damm bei Gehrte auf einer Länge von 1200 Metern versetzt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück/ Gehrde Die Hase ist um eine Attraktion reicher. In der Gemeinde Gehrde wurde jetzt das neue Projektgebiet zur Revitalisierung der Hase eingeweiht.
Der Umweltdezernent des Landkreises Osnabrück, Wilhelm Niemann, ließ es sich nicht nehmen, unter den fachkundigen Augen der Vertreter des Vereins zur Revitalisierung der Haseauen sowie Vertretern der Gemeinde Gehrde und der Stadt Bersenbrück selbst Hand anzulegen und mit Unterstützung eines Kettenbaggers die letzten Meter des alten Hasedammes zu entfernen.

Im Rahmen der durchgeführten Maßnahmen wurde der vorhandene Hasedamm auf einer Länge von rund 1200 Metern versetzt, so dass die angrenzenden Flächen jetzt wieder direkten Kontakt zum Fließgewässer haben und regelmäßig überflutet werden können. Damit steht dem Fluss eine 20 Hektar große Fläche als neuer Lebensraum zur Verfügung. Gleichzeitig dient das Gebiet auch als Retentionsfläche für mögliche Hochwasser. Die Hase darf also jetzt ruhig einmal ihr Bett verlassen. Weiterhin sind sechs Feuchtbiotope angelegt worden, die eine ständige Verbindung zur Hase haben und sich zu wertvollen Laichgewässern für die heimische Fischfauna entwickeln.

Maßnahme mit Vorbildcharakter

Realisiert werden konnte das Projekt mit Hilfe der Stadt Bersenbrück und der Gemeinde Gehrde sowie einer Reihe von Zuwendungen aus Stiftungen und von Sponsoren. Die Kommunen hatten sich bereit erklärt, die ehemaligen Ackerflächen an der Hase zu erwerben und für diese weitreichenden Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. " Dank weiterer Gelder der Klosterkammer Hannover, der Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung (NWA), der Niedersächsischen Lottostiftung, der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und der Europäischen Union ist es uns gelungen, das Vorhaben letzlich durchzuführen", erläuterte Umweltdezernent Wilhelm Niemann die weitere Finanzierung des Projektes.

Besonderer Dank, so Niemann, gelte aber auch Gehrdes Bürgermeister Hermann Specht und dem Vorsitzenden der NWA, Dieter Freiberg, auf dessen Initiative der Verein zur Revitalisierung der Haseauen in den vergangenen beiden Jahren die Vorbereitungen für das Projekt getroffen hatte. Unterstützung erhielt der Verein dabei vom Fachdienst Umwelt des Landkreises Osnabrück, der die konkreten wasserbaulichen Planungen erstellt und die Bauleitung übernommen hat.
Die Maßnahme solle Vorbildcharakter für weitere Projekte an der Hase haben und sei in das Gesamtvorhaben " Haseauenrevitalisierung" eingebunden, erläuterten Hartmut Escher, Leiter des Fachdienst Umwelt beim Landkreis Osnabrück, und Ute Wischmeyer, Geschäftsführerin des Vereins, während der Einweihung. Nur durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Interessenvertretern der Landwirtschaft, des Tourismus, der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes könnten solche Projekte auch in Zukunft in kurzer Zeit und mit geringen Planungs- beziehungsweise Verwaltungskosten realisiert werden, erklärten beide abschließend.

Fotountertitel:

MIT UNTERSTÜZUNG eines großen Kettenbaggers entfernte der Umweltdezernent des Landkreises Osnabrück, Wilhelm Niemann, die letzten Reste des alten Hasedammes in der Gemeinde Gehrde.


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