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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ratsgymnasium auf dem Weg ins Solarzeitalter
Zwischenüberschrift:
Ein Kilowatt Leistung: Photovoltaikanlage in Betrieb
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AUF DEM DACH DES RATSGYMNASIUMS steht jetzt ein eigenes Kraftwerk: Eine Photovoltaikanlage mit tausend Watt Nennleistung ging jetzt in Betrieb. Foto: Michael Hehmann

Ratsgymnasium auf dem Weg ins Solarzeitalter

Ein Kilowatt Leistung: Photovoltaikanlage in Betrieb

Von der Energiesparschule zum eigenen Solarkraftwerk: Diesen " Quantensprung" der intelligenten Enecgienutzung hat jetzt das Osnabrücker Ratsgymnasium vollzogen: Gestern vormittag wurde eine Photovoltaik-Anlagezur Stromerzeugung auf dem Dach offiziell in Betrieb genommen.

Maximal 1, 1 Kilowatt Strom erzeugt die rund zehn Quadratmeter große Kollektorfläche auf dem Dach des naturwissenschaftlichen Traktes der Schule - je nach Sonneneinstrahlung. Übers Jahr können damit bis zu 1000 Kilowattstunden Energie ins Netz eingespeist werden. Dies entspricht einer eingesparten Umweltbelastung von 700 Kilogramm Kohlendioxid, so rechnete Schulleiter Hartmut Ranke am Rande der kleinen Feierstunde in der Bibliothek zur Einweihung der Anlage aus.

Finanziert wurde der Einstieg des Ratsgymnasiums ins Solarzeitalter zu großen Teilen über Eigenarbeit der Schüler und Spenden: Den Grundstock legten der Erlös aus einem Solartreffen bei der Telekom, wobei die Schülerinnen und Schüler die Ausgestaltung übernommen hatten, hinzu kamen Rückflüsse aus dem Energiesparprogramm der Schule und Spenden des Ehemaligenvereins und der Sparkasse Osnabrück. Diese Summe von 10900 DM verdoppelte sich dann noch einmal durch einen Zuschuß der Stadtwerke Osnabrück an den Trägerverein für Umweltschutz und Photovoltaik (PVO).

Schulleiter Hartmut Ranke wies bei der offiziellen Einweihung der Kollektoranlage, die übrigens schon seit Dezember unermüdlich Strom produziert, auf die Selbstverpflichtung des Ratsgymnasiums als eine " Umweltschule in Europa" hin: Schüler seien die wichtigsten Multiplikatoren des Gedankens einer nachhaltigen Energienutzung im Interesse kommender Generationen.

Gleichsam geadelt wurde der kleine Festakt mit anschließender Installation einer Hinweistafel an jenem Gebäude, auf dessen Flachdach die eigentliche Anlage den Blicken entzogen ist, auch durch die Anwesenheit von Politikern aus Landtag und Rat der Stadt Osnabrück: Dorothea Steiner (Bündnisgrüne), Christian Wulff (CDU) und Anne Cordes (SPD) brachten damit zum Ausdruck, wie wichtig regenerative Energiequellen für die dringend notwendige " Energiewende" in Zukunft sein werden. (fhv)
Autor:
fhv


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