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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Öwer de Hase: Aus Hinterhof wird Schmuckstück
Zwischenüberschrift:
Gestern nachmittag offizielle Grundsteinlegung - Bis Ende des Jahres sollen Umbauarbeiten abgeschlossen sein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von Wolfgang Hasheider
Acht Jahre hat Immobilienkaufmann Dr. Theodor Bergmann auf diesen Tag gewartet. Gestern nachmittag wurde mit der Grundsteinlegung offiziell der Umbau der Straße Öwer de Hase begonnen. Bis Ende des Jahres sollen rund 70 Meter Flußlauf freigelegt sein. Rund 80 geladene Gäste und Anwohner nahmen an der Feierstunde teil.

" Es gab Zeiten, da habe ich nicht mehr daran geglaubt, daß wir diese Feier begehen", sagte gestern nachmittag Theodor Bergmann in seiner Begrüßungsrede im Restaurant Mai-Thai, in das die Bauherren die Gäste eingeladen hatten. Bergmann zeigte sichüberzeugt, das Projekt Öwer de Hase habe Beispielcharakter für andere wichtige Projekte in der City.
Er nannte die Sanierung der Großen Straße, die Bebauung des Kamps und des Bahnhofsvorplatzes. " Aber auch das Neumarkt-Konzept sollte umgesetzt werden", sagte Bergmann. Für die Entwicklung der Stadt wünscht er sich, daß eines Tages Belm, Hasbergen, Wallenhorst und Georgsmarienhütte zu Osnabrück gehören. " Mit dann 260 000 Einwohnern könnte die Stadt noch mehr mit ihren Pfunden wuchern", erklärte Theodor Bergmann.

Hermann Elstermann bekannte in seiner kurzen Ansprache, auch er habe " diesem Tag entgegengefiebert". Elstermann unterstrich die Bedeutung des Projekts Hasepromenade für die Entwicklung der Innenstadt.' " Wir setzen mit der Öffnung der Hase ein Signal, aus einem Hinterhof wird ein Schmuckstück", sagte Elstermann, der sich stets für die Entwicklung der Innenstadt und damit für die Stärkung des Handels einsetzt.

" Attraktivität der Stadt steigt weiter"

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip wies auf den langwierigen und mühsamen Prozeß der Stadtentwicklung hin. " Ich weiß aber, daß wir die gesteckten Ziele bis zum Jahr 2006 erreichen werden", gab sich der Oberbürgermeister optimistisch. Der Rat und die Verwaltung werden sich dafür einsetzen das " Kulturgut Stadt zu erhalten und voranzutreiben". Durch den Umbau der Straße werde die Attraktivität Osnabrücks weiter steigen.

Die Umgestaltung Öwer de Hase wird durch die Hasepromenade GbR (Gesellschafter Meinders & Elstermann und die Th. Bergmann Grundstücksgesellschaft) finanziert. Die öffentliche Baumaßnahme kostet rund 3, 7 Millionen Mark. Die Stadt beteiligt sich am Bau mit rund 1, 4 Millionen Mark. Etwa 1, 1 Millionen Mark bringen die Anlieger auf. Das restliche Geld kommt aus den Erträgen eines 675 Quadratmeter großen Grundstücks, das zwischen den Häusern Galeria Kaufhof und Wehmeyer entsteht und auf Erbpacht vergeben wird.

Auf diesem Grundstück soll für rund 2, 7 Millionen Mark ein Pavillon gebaut werden, den die Neumarkt-Apotheke nutzen wird. Nach dessen Bau soll Ende Mai mit der Freilegung der Hase begonnen werden. Architekt des ehrgeizigen Planes ist Wilfried Ohnesorge aus Bad Iburg. Den Straßenbau führt das Osnabrücker Unternehmen Diekmann aus.

Fotountertitel:
OBERBÜRGERMEISTER Hans-Jürgen Fip (vorne rechts) und Stadtbaurat Jörg Ellinghaus (2. von links) ließen sich gestern von den Bauherren Hermann Elstermann (links) und Theodor Bergmann bei der Grundsteinlegung das Projekt erläutern. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Wolfgang Hasheider


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