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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Erschreckerder Artenrückgang
Zwischenüberschrift:
Grünflächenamt beim Bürgerverein Sutthausen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Das Interesse der Bürger an Fragen des Haushalts ist nicht unterentwickelt" stellte Stadtkämmerer Dr. Bolko Schubert angesichts der Besucherzahl zur Versammlung des Bürgervereins Sutthausen fest. Er konnte die interessierten Bürger darüber informieren, daß Straßenentwässerung und - ausbau der Adolf-Staperfeld-Straße und der Straße " Zum Forsthaus" im Investitionsplan 1983—87 finanziert werden könnten, einschließlich des Egon-von-Romberg-Weges mitsamt den Folgekosten.Allerdings könne der Rat noch Änderungen vornehmen. Für den Dütekolk gäbe die Erweiterung des Klärwerkes Hellern Zukunftshoffnungen. Die Abwasserabgabe, nach Bundesund Landesgesetzen bestimmt, dürfte sich den Kanalbenutzungsgebühren angleichen.

Die Idee der Patenschaften für Bäume hat eingeschlagen, vornehmlich nach diesem langen und heißen Sommer. Helmut Schmitz vom Grünflächenamt erläuterte die Arbeit des Grünflächenamtes und die weitere Pflanzung der Großgrünelemente. Für die Bürger, denen das " Grün in der Stadt" am Herzen liegt, konnte er eine Broschüre für Paten vorlegen. Auch Spenden, groß oder klein, seien jederzeit erwünscht, denn es läge auch in der Hand der Bürger, wieweit man neue Dinge schaffen könne. Das " etwas veränderte Aussehen öffentlicher Grünflächen" sei nicht nur auf die sinkenden Möglichkeiten in der Unterhaltung zurückzuführen. Das Grünflächenamt sähe nach einem erschreckenden Artenrückgang von Tier-und Pflanzenarten ökologische Überlegungen und den Verzicht auf Herbizide als ausschlaggebend an, und es versuche, durch weniger Mähen die Zahl der Wildwuchspflanzen zu vermehren. Die herkömmlichen Ordnungsvorstellungen müßten in Frage gestellt werden, um komplexe Bezüge zwischen Pflanzenbereich und Umweltbewußtsein zu erreichen.

Hartmut Homfeld und Hermann Thiemann erklärten den Besuchern im Namen der Stadtwerke die geplante Umstellung der Energieversorgung. Ab Herbst 1985 werden die Stadtwerke anstelle der RWE diese Aufgabe übernehmen. Vorgesehen sei ein Abbau der Freileitungen. Ein Zwang für den einzelnen Bürger läge jedoch nicht vor. Als Kriterium gilt der Zustand der alten Leitungen oder auch der veralteten Kabel. Bei Straßenbaumaßnahmen würden die Stadtwerke neue Kabel legen und überall sanieren, wo es möglich sei. Eine Änderung der Tarife werde nicht erfolgen, die Abrechnung bei Neuanschlüssen erfolge pauschal, die neue Steigeleitung im Haus sei allerdings kostenpflichtig.

Hans-Joachim Lawrenz, Vorsitzender des Bürgervereins, freute sich über die Resonanz seiner Einladung. Sein Bericht über die erfolgreiche Arbeit des Vereins mündete in einem Aufruf für eine saubere Umwelt und mehr Toleranz im Umgang miteinander. - bk-
Autor:
-bk-


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