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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ueber den Stand der Kanalisationsausbauten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ueber den Stand der Kanalisationsausbauten in Osnabrück teilt uns das Stadtbauamt folgendes mit: Die für die Umgestaltung der Kanalisation erforderlichen Kanalbauten sind jetzt an fünf Stellen im Gange. In der Nähe der Papiermühle, auf dem Wege, der zur Petrusallee führt, ist der Hauptschmutzwasserkanal, der die Schmutzwässer der nach dem Trennsystem zu entwässernden Stadtteile nach der Kläranlage leiten soll, in Ausführung begriffen. Der Sammler für die linke Haseseite ist an zwei Stellen in Angriff genommen, nämlich einmal in der Pagenstecherstraße nahe bei der Springmannschen Fabrik, uns zweitens auf dem Kaiser- und Kronprinzenwall. Auf der letztgenannten Baustelle wird der Fortgang des Baues erheblich beeinträchtigt durch die Fundamente der alten Stadtmauern, die zum Teil durch Sprengung entfernt werden müssen. Es sind freigelegt worden Teile der inneren und der äußeren Wallmauer, sowie noch einige weitere Fundamentteile, die wahrscheinlich den Festungsbauten angehören, die am Natrupertor über die Wall-Linie hinaus vorgeschoben waren. Auch von der Schleifmühle, die früher am Natrupertore stand und von dem Wasser des Wallgrabens getrieben wurde, sind Reste gefunden worden, nämlich ein Teil der Grundmauern des Gebäudes und einige Eichenpfähle und Spundwände, welche wahrscheinlich Teile des Mühlengerinnes und des Wehres sind. Nach Überwindung der Schwierigkeiten am Natrupertore wird der Kanal weitergebaut werden am Kronprinzen-, Kanzler- und Schloßwall, und dann in der Spindelstraße, Kommenderiestraße, dem Rosenplatz und der Mellerstraße bis zur Klöntrupstraße verlaufen. Auch der Sammler für das rechte Haseufer ist an zwei Stellen in Angriff genommen. Im Hafen-Gelände wird der aus eisernen Röhren bestehende Düker gebaut, der die Schmutzwässer des rechten Haseufers unter dem neuen, jetzt in der Ausführung begriffenen Hasebett hindurch führen wird. In der Buerschen Straße werden zwei Schächte abgeteuft, von denen aus der Kanal, der zur Aufnahme der Schmutzwässer des östlichen Stadtteiles dient, unter dem Klushügel hindurch im Tunnelbau hergestellt werden soll.


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