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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Versauert" der Rubbenbruch?
Zwischenüberschrift:
Vertreter der Bürgervereine beim Oberstadtdirektor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der " Saure Regen", die " Spielhöllen" im Stadtgebiet und die Frage nach dem Fortbestand der Ortsräte standen im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Osnabrücker Bürgervereine und Oberstadtdirektor Dierk Meyer-Pries im Rathaus.

Ein Hauptsorgenkind der Bürgervereine war bei diesem Gedankenaustausch der Umweltschutz. Die Schreckensmeldung vom Dörenberg über die Auswirkung des " Sauren Regens" sei ein Alarmzeichen für die Stadt Osnabrück. Möglicherweise seien auch schon erste Schäden westlich des Rubbenbruchsees in einem kleinen Waldstück zu erkennen.

Wenn auch die rechtlichen Normen Aufgabe des Bundes seien, erläuterte Meyer-Pries den drei Bürgervertretern, werde sich die Stadt " nicht herausreden", sondern die Probleme " ernsthaft anpacken". Er versicherte, zu überprüfen, wie " effizient diese Aufgaben in unserer Stadt wahrgenommen werden". Das geplante Umweltlabor im Gesundheitsamt könne sicherlich künftig bei diesen Untersuchungen eingesetzt werden.

Eine weitere Sorge der Bürgervereine galt den " Spielhöllen" im Stadtgebiet. Zwar nehme die Zahl nicht zu, wie der Sprecher der Bürgervereine Dr. Peter Koch erfreut feststellte, doch müsse auch etwas " zur Eindämmung der bestehenden Spielhöllen" getan werden. " Wir müssen verhindern", verdeutlichte Dr. Werner Hörnschemeyer, " daß sich in unserem Stadtbild Pornoshops und Spielhöllen aneinanderreihen." Eine Bannmeile, wie in anderen Städten, sei sicherlich die vernünftigste Lösung, hob Dr. Riedel hervor. Wenn der Oberstadtdirektor auch keine Möglichkeit sah, bereits erteilte Genehmigungen zurückzunehmen, fanden diese Vorschläge seine Unterstützung. Die Bürgervereine nutzen die Gunst der Zusammen kunft, auch den Fortbestand der acht Ortsräte anzusprechen. Sie hätten sich bewährt, auch wenn sie nur als Übergangslösung gedacht waren. Meyer-Pries sieht allerdings die Gefahr, daß in diesen Ortsteil-Vertretungen " Kirchturmspolitik" und " Kleinstaaterei" betrieben werden könnte. Einig war sich die Diskussionsrunde, daß hier in Zukunft Gleichberechtigung herrschen müsse: Entweder die Ortsräte werden aufgelöst oder alle Ortsteile bekommen diese Bürgervertretung. Eine sorgfältige Abwägung wird der Rat im Laufe der Legislaturperiode vornehmen. Ein weißes Häschen gab es für den Oberetadtdirektor zum Abschied. Koch: " Damit er (Meyer-Pries) immer weiß wohin der Hase läuft." Auch die Farbe bewußt gewählt. " Der ist noch unbefleckt." - ul-
Autor:
-ul-


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