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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Und wenn der Wasserhahn tropft?
Zwischenüberschrift:
Erstmal eine "Umweltrallye" in der Franz-Hecker-Grundschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
FLEISSIG IN DIE PEDALEN TRETEN mußten die Kinder der Franz-Hecker-Grundschule, damit der Fahrrad-Dynamo den Weichnachtsbaum zum Leuchten brachte. Eine Aufgabe bei der " Umwelt-Rallye" der Schule. Foto: Gert Westdörp

Das Energiefahrrad war bei der Umweltrallye in der Franz-Hecker-Schule der erklärte Liebling: Wenn die Schüler ausdauernd und kräftig in die Pedale traten, leuchteten die bunten Lampen eines Weihnachtsbaumes. Die angehenden Umweltexperten konnten an 18 Stationen im gesamten Schulgebäude rund um Energie-, Abfall- und Wasserfragen Punkte sammeln.

In Zweier-Teams machten sich 160 Schüler auf den spannenden Umwelt-Parcours: " Wohin kommt denn das Sty-ropor, und was machen wir mit den Batterien?" Bei der Müilsortierung an der 17. Station mußten die Rallye-Mitar-beiter mitunter noch Aufklärungsarbeit leisten. Nebenan lockte dagegen eine " leichtere" Aufgabe: Es galt, T| ere zu erkennen, die auch Stadtkindern noch bekannt sind.

" Die Präparate stammen vom Umweltbildungszentrum im Museum am Schölerberg", erläuterte die Biologin Ursula Wilm-Chemnitz, die im Rahmen einer vom Schulverwal-tungsanit und Arbeitsamt finanzierten ABM-Stelle in der Pädagogischen Umweltberatung an Schulen tätig ist. In enger Kooperation mit der Universität, mit Pädagogen wie Dr. Gerd Bccker und Lehramtsstudenten entstand das Konzept, das an der Energiespar- und Umweltschule in Nahne als Pilotprojekt seine Premiere feierte.

Rund 40 Pädagogen, Studenten und Eltern betreuten die Stationen, halfen bei der Organisation und zählten die Punkte der Teilnehmer zusammen. Jeder erhielt am Ende seine Urkunde, hatte etwas über Flora, Fauna und Energiefragen gelernt und nebenbei das soziale Miteinander geübt: Erstkläßler zogen mit ihren " Paten" aus den 4. Klassen durch das Schulgebäude. Gemeinsam entdeckten sie Quellen der Energicver-schwendung, " kauften" umweltfreundlich ein oder lauschten angestrengt Wald- und Wassergeräuschen.

Mit der Identifizierung einer Mecresbrandung hatten pfiffige Lauscher wie Serkan (7) und Hendrik (7) keinerlei Probleme. Mathematikfreunde hatten die Nase vorn, wenn die Wasserversch Wendung durch einen tropfenden Wasserhahn berechnet werden mußte. Wassersparende Tätigkeiten standen dagegen im Mittelpunkt eines Fragenkatalogs und alternative Energien wurden am Modell erläutert.

Später könnte die Rallye auch an anderen Schulen angeboten und eine stetige Einrichtung werden, so Ursula Wilm-Chemnitz. " Die Schüler erhalten Erkenntnisse darüber, welche Kraft aufgewendet werden inuß, um Energie zu schaffen", verdeutliche Schulleiter Günter Nordmann einen Aspekt der Umweltrallye. Ziel sei es, eine ökologische Hausordnung zu schaffen. Denn die " Ökologie" sollte von allen gelebt werden.

Deshalb werden auch alle in Entscheidungsprozesse eingebunden: Bei der ökologischen Umgestaltung des Schulhofes seien die Schüler eine " emotionale Jury", so Nordmann. Die Kleinen werden dieses Mal die Großen " zensieren": Alle Klassen sollen sich die Entwürfe der FH-Studenten aus dem Fachbereich Gartenbau ansehen und beurteilen.

(nit)
Autor:
nit


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