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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrück: Historisches Gebäude erstrahlt in einem neuen Glanz
Zwischenüberschrift:
Bei de Totalrenovierung wurde die Ursprünglichkeit des Hauses gewahrt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nach mehrmonatiger Renovierungs- und Umbauzeit zeigt sich nun das alte Bürgerhaus an der Hasestraße/ Ecke Vitihof wieder von seiner schönsten Seite.
Direkt an der Hase, an einem der alten Stadtzugänge zum Markt und Domplatz war das Gebäude im Jahr 1863 erbaut worden. In den letzten fünf Jahrzehnten hatte hier das Hutgeschäft Tackenberg seinen Firmensitz, bevor die Inhaberin aus Altersgründen nun in den wohlverdienten Ruhestand trat. Der jetzige Bauherr, Rechtsanwalt Robert Seidler, war durch eine Zeitungsannonce auf das Gebäude gestoßen, und schon bei der ersten Besichtigung war ihm klar, daß er an der Hasestraße den zukünftigen Standort seiner Kanzlei gefunden hatte.

Denkmalschutzauflagen beachtet
Nicht nur der zentrale Standort war optimal. Vor allem das Haus selber, auch wenn der Zahn der Zeit fleißig daran genagt hatte, strahlte einen eigenwilligen Charme aus. Es zu modernisieren und gleichzeitig seine Ursprünglichkeit zu bewahren, war eine reizvolle Aufgabe", so Robert Seidler heute.

Innenausbau dem Charakter annemessen
Vor den ersten Aktivitäten der Handwerker standen aber zunächst einmal zahlreiche Planungen. Die Bausubstanz mußte geprüft werden, denn der Holzbock hatte hier im Laufe der Zeit fleißig gearbeitet. Auch Denkmalschutzauflagen waren zu beachten, denn die gesamte Häuserzeile am Vitihof ist ein wertvoller Zeitzeuge der Stadtgeschichte. So mußte z.B. die Fassade farblich nuanciert mit der Umgebung abgestimmt werden und für das neue Dach kamen nur Tonfaltziegel in Frage.
Auch während der eigentlichen Bauphase blieb Robert Seidler von Überraschungen nicht verschont. So mußte er eines Tages zur Kenntnis nehmen, daß das Haus keine Rückwand hatte.

Der Hintergrund dieser Anekdote: Im Jahr 1863 war der hintere Gebäudeteil hinzugebaut worden, dabei hatte man auf die Rückfassade einfach verzichtet und stattdessen den Giebel auf den tiefer liegenden des Nachbarhauses gesetzt.
Auch die weitere Ausstattung des Hauses läßt viel Liebe zum Detail erkennen. Die Fensterkreuze erinnern an den Stil vergangener Zeiten, statt Tapeten entschied man sich bei der Gestaltung der Innenwände für eine Quarzsandschicht, die dem ursprünglichen Charakter gerecht wird, und ein ganz besonderer Blickfang ist die Eingangstür. Nordfriesischen Vorbildern nachempfunden, stellt sie ein wahres Schmuckstück dar.

Schöner Blick auf die Hase
Die gesamte Nutzflache der Räume auf mehreren Etagen beläuft sich auf 213 Quadratmeter, die u.a. als Empfang, Besprechungsraum und Büros genutzt werden sollen. Ausreichend Platz also für Robert Seidler, seinen Partner Martin Höpke sowie den Angestellten und Auszubildenden. Auch im Hinblick auf eine zukünftige Ausweitung der Kanzlei mit weiteren Partnern ist es ein adäquater Firmensitz. Mit der Fertigstellung des Hauses an der Hasestraße 2 hat die Kanzlei nun einen optimalen Standort gefunden. Büroräume in ausreichender Größe, die allen Belangen gerecht werden, und die zentrale Lage eingangs der Osnabrücker Altstadt.
Daß diese Büros dann auch noch einen Blick auf die schöne Hase gestatten, ist sozusagen das Sahnehäubchen auf allem.( mh)

Fotountertitel
AUCH BEI DER EINGANGSGESTALTUNG wurde darauf geachtet, den alten Vorbildern gerecht zu werden.. Fotos: hopp

IN EINER HISTORISCHEN LAGE, direkt an der Hase, wurde das alte Bürgerhaus komplett renoviert.
Autor:
mh


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