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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Rote Armada" brachte die Passanten zum Staunen
Zwischenüberschrift:
Paddeltour der Hermann-Nohl-Schule durchs Stadtgebiet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Auf den Brücken zwischen der Neuen Mühle und dem Pernickelturm blieben manche Passanten stehen und schauten sich die kleine Armada mit zehn roten Booten an. Acht Schüler der Klasse 7b von der Hermann-Nohl-Schule paddelten mit ihren Lehrern und Leuten von der Dissener Jugendwerkstatt Noller Schlucht auf der Hase.
Unterm Kiel das Wassergewächs Teichmummel, rechts und links Weiden, Erlen und Schwertlilien am Ufer: Streckenweise führte die Paddeltour durch eine Idylle. Die Stimmung wechselte unter der Straße Över de Hase. Plötzlich war es fast nachtdunkel. Am Ende des Tunnels sahen die Paddler schwach scheinendes Tageslicht, hier und da auch über ihren Köpfen durch kleine Schächte. Zwischen den Betonwänden hallten die Echos der Vierzehnjährigen wider. Alle paddelten jetzt besonders vorsichtig, denn keiner wollte ausgerechnet hier Schiffbruch erleiden. Mancher atmete auf, als die Boote wieder unter freiem Himmel trieben.

Stefan hatte eine Fliegenklatsche mitgebracht, aber Insekten plagten die Schüler nur, wenn sie ihr Boot durch herunterhängende Baumzweige steuerten - dieses Malheur passierte Safak und Steve. Einige Boote gerieten unterwegs ins Schaukeln, doch niemand kam in Seenot. Fast alle machten Beute: Die jungen Leute fischten nach Müll, und am Ende der Fahrt war ein großer Sack voll.
Die meisten der Schüler hatten im vergangenen Jahr bereits auf der Werse bei Münster während einer Klassenfahrt erste Paddelerfahrungen gemacht. Doch auch ohne Vorkenntnisse wäre die Fahrt auf der Hase wohl kein unwägbares Abenteuer geworden, denn der Fluß ist im Stadtgebiet ein flaches Gewässer. Als an einer Stelle ein Boot steckenblieb, stieg Klassenlehrer Wallrath Eichberg aus und brachte es, im Wasser watend, wieder in Fahrt.
Die Kunststoffboote hatten Rainer Neuber und Mitarbeiter von der Dissener Jugendwerkstatt Noller Schlucht mitgebracht. " Die jungen Leute haben sie in einem Freizeitprojekt gebaut und unternehmen mit ihnen Fahrten", erläuterte Neuber. Auch Dr. Sigrid Bartelheim vom Umweltamt saß mit in einem Boot. Sie war mit dem rollenden Labor " Grashüpfer" gekommen, hatte vor der Tour mit den Schülern das Hasewasser untersucht und es für " so grob in Ordnung" befunden.
Die Hermann-Nohl-Schüler werden in Zukunft " verstärkt" auf dem Wasser unterwegs sein: Jürgen Stanek, Sozialpädagoge an der Schule für Erziehungshilfe, kündigte weitere Touren an.( jwe)

Bilduntertitel
VORBEI AN TEICHMUMMELN UND SCHWERTLILIEN: Die Teilnehmer der Paddeltour genossen die idyllische Kulisse des Haseufers - unheimlich wurde es dem einen oder anderen dagegen im Hasetunnel unter der Straße " Öwer de Hase". Foto: Detlef Heese
Autor:
jwe


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