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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Lagerhalle widmet sich dem Thema Wasser
Zwischenüberschrift:
Ein neues Projekt will die globalen Aspekte zeigen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Wasser global - Hase lokal... alles im Fluß", so heißt das aktuelle Projekt der Lagerhalle. Gemeinsam mit Kooperationspartnern wird sie von Ende April bis zum November eine Veranstaltungsreihe zum Thema Wasser anbieten. " Sie ist ein Einstieg, über eine sozial und ökologisch gerechtere Zukunft nachzudenken", informierte Erdmute Immel vom Lagerhallen-Team.
" Wir koordinieren und sorgen für den kulturellen Rahmen", sagte Immel, " unsere Partner bringen das Fachwissen ein." Die Lagerhalle sieht ihr Projekt als Beitrag zum lokalen Agenda-21-Prozeß und zur Stadtentwicklung.

" Als trockene Behörde stehen wir dem Wasser sehr nahe", sagte Burkard Tietz, Leiter des Umweltamtes. Sie wird, wie Tietz es ausdrückte, " unter dem schützenden Dach der Lagerhalle" das Projekt mit eigenen Beiträgen unterstützen. " Diese Reihe ist ein alternativer Beitrag zum Friedensjahr", sagte Tietz, denn " hier geht es um den Frieden mit der Natur." Immerhin " ist Wasser die Grundlage des Lebens, und in der Vergangenheit gab es darum Kämpfe und Blutvergießen".
" Wasser ist ein Lebensmittel, das noch immer nicht allen Menschen zur Verfügung steht", informierte die Lagerhalle: " 1, 5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, jährlich sterben 6 Millionen Kinder an verunreinigtem Wasser, während es bei uns verschwendet wird", machte das Lagerhallen-Team auf die aktuelle Situation aufmerksam.
Vor allem für Kinder das " Wasser als Lebensraum erfahrbar zu machen", ist das Anliegen des Vereins für Jugendhilfe, informierte Birgit Kademacher. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen wird sie an der Nackten Mühle in Haste Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Gewässer und das Leben in ihnen nicht nur erklären: " Wir werden uns Tiere anschauen, Käscher und kleine Staudämme bauen."
" Wir wollen lokale und globale Themen miteinander verknüpfen", erklärte Dr. Peter Moser vom Aktionszentrum Dritte Welt. Er unterstrich den interdisziplinären Charakter der Reihe. " Im Herbst werden wir Bilanz ziehen und das Thema weiterverfolgen", kündigte er an.
Zum Auftakt der Reihe findet am 28. April in der Lagerhalle eine Podiumsdiskussion über Wasserschutz und Trinkwasser statt. Folgen werden Hase-Rundgänge und Lehrerfortbildungen, Exkursionen, Ausstellungen und Vorträge. Auch Kanufahrten, Fahrradtouren und Quellenbesichtigungen sind geplant. Das Programm liegt in der Lagerhalle aus.( jwe)
Autor:
jwe


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