User Online: 4 | Timeout: 09:22Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local-Nachrichten.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück, 19. September.
Sitzung der städtischen Collegien. In der vorgestrigen Sitzung theilte der Vorsitzende, Herr Oberbürgermeister Miquel den Stand der Cämmereirechnung pro 1877/ 78 mit und bezeichnete das ergebniß als ein günstiges, namentlich sei es erfreulich, daß die Bauausgaben nicht überschritten. Die Finanzlage der Stadt wurde als nicht günstig geschildert, indeß sei es dringend erfoderlich, mit großer Sparsamkeit in der Stadtverwaltung fortzufahren. Der Hülfsfond habe am 31. März d. J. in 169, 937 Mark bestanden. -- Hierauf wurde über die Anlage eines öffentlichen Brunnens am Klingensberge verhandelt. Es wurde vom Vorstehenden bemerkt, daß beabsichtigt werde, .. das Wasser schlecht sei, noch und noch öffentliche Brunnen anzulegen. Von den am Klingensberge belegenen Brunnen sei das Wasser als schlecht bezeichnet .......... .......... ..... die ........ verwaltung einen solchen ............. ... .............. schlechtes Wasser liefere. Auf Vorschlag ... ............... ... .... projectirt diessein der Straße einen ....... ..........., der auf 780 Mark veranschlagt sei. Es werde ........ ............. in diesem Jahre die Anlage auszuführen vielmehr im Frühjahr bei Berathung des Budgets darauf zurückzukommen. Der ..... ... Collegienwall, der in schlechtem Zustand ist und mit einer ......... ......... wurde, treibt der starker Spülung das Wasser den anliegenden Häusern zu und schadet diesen ... ......... ist nur die Sohle cementirt, nicht der ..... ....., und die Anlage desselben von Sachverständigen als magelhaft bezeichnet, da auf eine Spühlung desselben nicht Bedacht genommen ist. Für die Reparatur sind von der Baucommission 1000 Mk. beantragt, und wurde dieser Betrag bewilligt. -- Die Herstellung eines Trottoirs an der Turnerstraße wurde genehmigt, da die Anwohner die Kosten zu tragen haben und die Stadt nur 65 Mk. für das Trottoir vor dem A....hause beizutragen hat. -- Die Canalisirung der Hegerstraße, welche einen Kostenaufwand von 4300 Mk. erfordert und aus einem Röhrencanal bestehen soll, wurde beschlossen. Das Gefälle stellt sich von 1 : 68. Die Arbeit soll noch in diesem jahre ausgeführt werden. Vom Vorsitzenden wurde bemerkt, daß der Plan der Canalstation schon länger vorliege, indeß sei man bis jetzt nicht an die Sache gegangen, weil nur dringende und nothwendige Arbeiten ausgeführt würden. -- Die Hegerstraße sei eine viel benutzte Starße, deren Regulirung nothwendig und zudem der Mangel an Arbeit bei den Bauhandwerkern und Tagelöhnern erschreckend, da das Bauwesen nachgelassen und die Arbeit an der Eisenbahn sich verringern werde. Es sei doppelt schlimm, daß die eingewanderten Arbeiter sich nicht entschließen können, von hier aufs Land, aber nach anderen orten, wo Arbeit vorhanden, hinzuziehen. Der Magistrat habe sich bemüht, den Arbeitern Beschäftigung zu verschaffen und habe sich derzeit an die Eisenbahn-Direction gewandt, von welcher auch die hiesigen Arbeiter be...cksichtigt seien. Gegenwärtig habe er sich an den Generalpostmeister gewandt, den Bau des neuen Postgebäudes hier hald in Angriff nehmen zu lassen, und sei hierbei bemerkt, daß wohl niemals billiger bebaut werden könne als jezt, da das Material billig sei. -- Vom Hrn. Bürgervorsteher Middendorf wurde bemerkt, wenn Arbeit fehle, das Augenmerk auch auf die Pflasterung der Kampstraße zu richten. Der Herr Oberbürgermeister bemerkt, daß die Kampstraße wohl der Pflasterung bedürfe, aber man noch davon absehen müsse, da die Hausbesitzer über zu viele Ausgaben klagten. Man habe sich auch die Frage vorgelgt, ob nicht die Großestraße und die Johannisstraße mit klinkern zu belegen seien, indeß müsse man auch hier von absehen.Die Anleger des Prinzengrabens, welche die Kosten der Befestigung desselben ins Auge gefaßt, hätten eine Eingabe eingereicht, in welcher sie erklären, daß das Wasser des Grabens durchaus gesund sei und um Beibehaltung desselben gebeten hätten. Die Eingabe sei ablehnend beschieden. -- Ein Vertrag mit den Anwohnern der Schnatgangstraße wurde genehmigt, dahingehend, daß sie die Einfriedung des Grabens mit einem Stacket übernehmen, ihnen dagegen gestattet werde, daß sie die drei Meter Grund von ihrem Bestitzthum, die sie nach der Bauvorschrift vor ihrem Hause für die Straße liegen lassen mußten, als Vorgärten benutzen dürfen. -- Hierauf erfolgte " vertrauliche" Berathung.


Anfang der Liste Ende der Liste