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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wellmannsbrücke ein Dauerbrenner
Zwischenüberschrift:
Umweltschutz oder Arbeitsplätze
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (gs) - Alle Fakten liegen noch gar nicht auf dem Tisch, doch eins ist bereits klar: Im laufenden Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes für den naturgeschützten Bereich Wellmannsbrücke steckt reichlich Brisanz, gerichtliches Nachspiel nicht ausgeschlossen. Am Dienstag (3. 2.) steht das Thema auf der Rats-Tagesordnung.

Die CDU-Opposition will die Angelegenheit beschleunigen und hat die Chance, die rotgrüne Ratsmehrheit in Verlegenheit zu bringen: Die Verwaltung favorisiert einen von OB Hans-Jürgen Fip vermittelten Vorschlag, bei der sowohl die Erweiterungs-Pläne des Unternehmens Egerland als auch der Spedition Meyer & Meyer zum Zuge kommen.

Die CDU unterstützt dieses Vorgehen. Die Vertreter von SPD und Grünen im Stadtentwicklungs-Ausschuß sowie der Umwelt-Ausschuß votierten für eine Variante, bei der der Verlust von naturgeschütztem Gebiet gering gehalten wird.

Statt rund 9000 qm Biotop- und Hase-Überschwemmungs-Flächen würde wesentlich weniger Naturraum vernichtet. Aber Meyer & Meyer müßte in diesem Fall auf eine Erweiterung verzichten. Allerdings hat die Spedition einen Trumpf in der Hand: In den 80er Jahren wurde von der Stadt ein als Gewerbegebiet ausgewiesenes Grundstück an der Wellmannsbrücke erworben. Das unbebaut gebliebene Gelände wurde erst später zu einem nach dem Niedersächsischen Naturschutzgesetz geschützten Bereich erklärt.
In der von Rot-Grün angestrebten B-Variante wird aber gerade diese Fläche für die Verbindung des bisherigen Egerland-Standorts am Huxmühlenbach mit dem neuen Bereich benötigt. Meyer & Meyer hat klargemacht, daß die Vergrößerungs-Absichten nicht so einfach aufgegeben werden, nachdem die Stadt schon Zustimmung signalisiert hatte.
In jedem Fall drängt die Zeit. Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Juniorchefin Stephanie Egerland: " Eine Entscheidung ist längst überfällig."
Autor:
gs


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