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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local- und Provinzial-Nachrichten.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück, 5. Dezember.
Die gestrige Sitzung der städtischen Collegien beschäftige sich zuerst mit dem Landstraßen-Etat für das erste Vierteljahr 1878. Der Vorsitzende, Herr Syndicus Möllmann, bemehrkte, daß durch den Uebergang der Landstraßen auf das Landesdirectorium refp. die ständische Wegbauinspection die Stadt nach dem aufgestellten Etat für das erste Vierteljahr 1878 zu den Unterhaltungskosten einen Zuschuß´von 5221 Mark zu leisten habe. Die Einnahmen für Chausseen am Hegerthore, zu Gretesch und Holzhausen betrügen im Ganzen 283 Mark, die Ausgaben für die Natruper Landstraße 3040 Mark, nach Lotte 1680, nach Hagen 3.0 und nach Minden 270 Mark, im Ganzen also 5360 Mark. Die Baucommission habe sich mit dieser Sache beschäftigt und beantrage obrigen Betrag zu genehmigen, welchem Antrage die Collegien bestimmten. -- Fünf Baugesuche lagen vor und wurden davon vier genehmigt, dahingegen wurde ein fünftes, das um Erbauung eines Hauses auf einem Grundstücke von anderthalb Sche..elsaat sm Blumenhaller Wegnachjuchte, abgelehnt. Der Vorstitzende bemerkte, daß es erfreulich sei, daß wieder Baugesuche vorlägen, da zu den letzten Sitzungen solche nicht vorhanden gewesen waren. Es sei von vielen Arbeitern beim Magistrate um Beschäftigung nachgesucht und man habe sich Mühe gegeben, die hier Wohnungsberechtigten zu beschäftigen. Von der Eisenbahndirection sei die Zusicherung gegeben, daß bei den Arbeiten am Bahnhofe vorwiegend die hiesigen Arbeiter beschäftigt werden sollen. Von Maurern und Steinhauern hätten78 am Piesberge zur Herrichtung von Pflasterneinen Beschäftigung gefunden, der Verdienst ist zu Anfang ein geringer gewesen, da viele an dieser Arbeit nicht gewöhnt und sie schwierig, in Folge dessen 28 Arbeiter hier abgefallen seien. Hoffendlich werde sich die Industrie heben, damit hier die Arbeiter sich ihren Unterhalt verdienten. Der Magistrat sei nicht verpflichtet, allen Arbeitsuchenden Beschäftigung zu verschaffen, sondern sie seien auf sich selbst angewiesen, diese zu suchen, aber es sei zu hoffen, daß Wege gefunden würden, möglichst Arbeit zu schaffen. Es würden in dieser Sitzung noch verschiedene Anträge zu BAu von Canälen gestellt werden, die Gelegenheit zum Erwerb für die Arbeiter böten. Dem Arbeitsmangel hier überhaupt abzuhelfen, sei nicht möglich und könne man das studierende Arbeiterelement von auswärts möglichst fern halten. Herr B. B. Lammers fragte, wie hoch der Verdienst der Maurer am Piesberge wohl sei, worauf der Vorsitzende bemerkte, daß derselbe nach der Fehigkeit steige, da dort in Arcord gearbeitet werde. Der Eine verdiene über 3 Mark, während Andere nicht 1, 50 Mark erziehlen. -- Die Canalisirung der Wittkoppstraße bis zur Richterschen Brauerei, der Bramscherstraße bis zur Eisenbahn und von hier bis zur Hasestraße, der KAmpstraße und des Neuengrabens. Die Pflasterung der linken Seite der Dro..oirs mit Klin.ern am Collegienwall fand die Zustimmung der Collegien.


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