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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local- und Provinzial-Nachrichten.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück, 17. Februar. Es ist schon einige Mal in hiesigen Blättern die Canalisirung erwähnt und eine sofortige Weiterführung des Canalbaus am Kanzlerwall durch die Catharinenstaße als zweckmäßig und nothwendig bezeichnet worden. Auch wir fühlen uns gedrungen, in dieser Sache unsere Meinung abzugeben. Man sollte glauben, unsere stdat. Collegien würden jetzt, da die Situation eine sehr günstige ist, die Gelegenheit nicht von der Hand weisen. Arbeitskräfte sind überwiegend vorhanden und zu niedrigerem Lohnsatze zu haben, als in den vergangenen Jahren, und wir gestatten uns hier, auf die moralische Verpflichtung der Stadtverwaltung hinzuweisen, nach Möglichkeit den arbeitsuchenden Stadtbewohnern Arbeit zu geben. Die Kosten werden ja von den Anliegern selbst und nicht aus dem Stadtsäckel gezahlt. Auch das Baumaterial ist zur Zeit billiger als sonst. Vor kurzem haben die Collegien beschlossen, einen Canal durch die Buerschestraße in die Klus zu bauen, dort einige Quellen dieses Felsengrundes mit aufzunehmen. Auch auf der Gildewart soll ein Canal gezogen werden, also an den beiden höchst liegenden Straßen zuerst. Wir meinen, es müsse vor allem auch der Catharinen-, Arndt- und Martini-Straße bis zur Adolfstraße geholfen werden, wenn nicht Gesundheit und Verkehr in Frage gestellt werden soll. Denn alles Wasser, theisl aus der Augustenburg, oben von der Lotterstraße, des Bereichts der Wiesen und Länderein der Martini Laischaft, hat seinen Ablauf zu finden nacht jetziger Lage durch den in' s Martinithor führenden Graben. Die Gegend ist dort bereits ziemlich bebaut. Wo könnte nun wohl eine Nothwendigkeit zum Canalbau dringender hervorteten als eben in dem oben erwähnten Viertel. Wir hoffen und vertrauen, daß Fachmänner uns recht geben müssen und daß man unsere Klagen und unseren Nothruf nicht ungehört vorüber gehen lassen werde.


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