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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Einfach immer der Hase nach
Zwischenüberschrift:
Wegabschnitt zwischen Wachsbleiche und Römereschstraße eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Seit gestern können die Osnabrücker zwischen Wachsbleiche und Römereschstraße am Haseufer promenieren oder radeln. Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip klopfte zusammen mit einem Fachmann die letzten Quadratzentimeter Wegbaumaterial fest und gab damit die autofreie Verbindung für den Verkehr frei.
Fip: " Es ist seit langem Ziel der Stadt Osnabrück, die Hase als Flußlauf in der Stadt erlebbar zu machen." Dazu zähle insbesondere auch der Wegausbau am Ufer. Bekanntlich ist unter anderem auch geplant, den Deckel im Bereich Öwer de Hase zu entfernen. In der Innenstadt gibt es an verschiedenen Stellen allerdings auch noch Probleme, weil der Stadt nicht alle benötigten Flächen gehören. Richtung Eversburg scheint den Planern der Ausbau des Weges dagegen in größere Nähe gerückt.
Um den gestern eröffneten Abschnitt gab es zunächst einen Expertenstreit (wir berichteten). Gutachter Prof. Dr. Herbert Zucchi beurteilte das Areal als wertvoll aus Sicht des Naturschutzes und lehnte einen Wegebau ab. Der Umweltbeauftragte des Rates, Prof. Dr. Heinrich E. Weber, hielt den Streifen, auf dem inzwischen der Weg entstanden ist, dagegen für nicht so bedeutsam, daß hier der Naturschutz Vorrang haben müsse. Diesem Standpunkt schlossen sich die Ratspolitiker schließlich an. Der Weg sei wichtig, weil er die Nutzung des umweltfreundlichen Fahrrades fördere.
Im November 1995 begann die Stadt mit dem Bau des Haseuferweges. Die Trasse liegt auf dem linken Haseufer auf der sogenannten Berme des Flusses. Hier hatte es früher bereits einen Weg gegeben, den sich die Natur allerdings später wieder zurückerobert hatte. Der neue Wegabschnitt ist anderthalb Kilometer lang und 2, 50 Meter breit. Die Bauarbeiten seien naturverträglich ausgeführt worden, berichtete Bernd Schilling, Leiter des Grünflächenamtes. Der Uferrandstreifen wurde durch eine wallartige Hecke abgetrennt, das diene dem Schutz der Tiere und Pflanzen.
Das Baumaterial kostete die Stadt etwa 120 000 Mark. Die Arbeiten wurden von Mitarbeitern der Stadt, der Aktion Arbeit und Leben in der Dammstraße und des Internationalen Bundes ausgeführt. (swa)

Fotountertitel
FESTGEKLOPFT wurde das Thema Haseuferweg zunächst im Rat, dann in der Realität: Zusammen mit den Bauarbeitern eröffnete OB Fip gestern offiziell die umweltfreundliche Verkehrsverbindung.

Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
swa


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