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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Katharinenstraße: Keine Garantie für Kastanien
Zwischenüberschrift:
Tiefbauamt: Grundwasserabsenkung leider unverzichtbar
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Katharinenstraße am Gustav-Heinemann-Platz könnte Schaden nehmen, wenn die Kanalarbeiten an der Katharinenstraße fortschreiten. " Wir geben uns Mühe, daß die Bäume erhalten bleiben", beteuerte der stellvertretende Tiefbauamtsleiter Wolf-Rüdiger Sack in einem Pressegespräch. Garantieren könne er jedoch nichts.

Die Katharinenstraße bekomme ein neues Gesicht: Speziell für Radler soll die Fahrbahn mit einem neuen Pflaster hergerichtet werden, an der Kanalisation arbeiten die Tiefbauer schon seit knapp vier Monaten. Wenn die Arbeiten planmäßig weitergehen, erreicht der neue Kanal vielleicht schon im April 1997 den Kirchenkamp. Verlegt werden bis zu einem Meter dicke Rohre für das Regenwasser, für das Schmutzwasser reichen hingegen Querschnitte von 25 Zentimetern. 1, 6 Millionen DM läßt sich die Stadt den Unterirdischen Ausbau der Katharinenstraße kosten.
Wo der Kanal frtig ist, kann mit dem Straßenausbau begonnen werden. Spätestens Ende 1997 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Doch dann beginnt die Buddelei in den Nebenstraßen, und die wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Das ganze Katharinenviertel soll eine moderne Kanalisation bekommen, schließlich sind die Rohre zum Teil schon über 100 Jahre alt und das, was die Fachleute " abgängig" nennen. Das Schmutzwasser könnte hier und dort ins Erdreich sickern - eine schleichende Verseuchung des Grundwassers wäre die Folge.
Um das eine Umweltproblem zu beseitigen, wird jedoch ein neues in Kauf genommen. Die stattlichen Kastanien vom Gustav-Heinemann-Platz könnten unter der Grundwasserabgenkung leiden. Ohne Grundwasserabsenkung sehen sich die Teifbauer jedoch nicht in der Lage, die Kanalrohre zu erneuern. Im Interesse der Bäume wollen sie mit einer offenen Wasserhaltung arbeiten. Ob die Kastanien das überleben? " Wir hoffen es, aber wir wissen es nicht", sagt Wolf-Rüdiger Sack vom Tiefbauamt.
Fragen zum Ausbau der Katharinenstraße beantwortet das Tiefbauamt ab sofort jeden Donnerstsg im Baucontainer am Gustav-Heineman-Platz. Bauführer Dieter Lücke steht jeweils von 17 bis 18 Uhr Rede und Antwort.

Bildtext:
WERDEN DIE KASTANIEN sm Gustav-Heinemann-PLatz die Kanabauarbeitenüberleben? Die Anwohner hoffen mit demTiefbauamt.
Foto:
Gerd Westdorp
Autor:
rll


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