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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für eine Grünzone vom Nettetal bis Hasetor
Zwischenüberschrift:
Entwurf von angehenden Landschaftsarchitekten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Fur Grunflächen im Norden der Hasestadt machten sich 22 Studierende des Fachbereichs Landschaftsarchitektur während ihres eineinhalbjährigen Projektes stark. Sie griffen damit eine bereits im Jahre 1929 ins Leben gerufene Aktion auf.
Schon damals planten Bürger in einer Karte der ,, grünen Finger" eine durchgehende Grünflache vom Nettetal bis zum Hasetor. Nun legten die Fachhochschüler eine neue Karte vor. Im Mittelpunkt des Konzeptes stehen eine radfahrer- und fußgängerfreundliche Lösung sowie eine Verkehrsberuhigung.
Besonders Bürgerinitiativen aus der Lindenstraße sowie von der Süntel- und Bramstraße lobten das Projekt im Rahmen der Präsentation. Von den Ideen angeregt, diskutierten zahlreiche Bewohner vom Stadtteil Sonnenhügel und vom Nettetal mit den angehenden Landschaftsarchitekten über die geforderten Maßnahmen.
Alle 14 Tage trafen sich die Kommilitonen mit ihrer Dozentin und Projektleiterin Dipl.-lng. Petra Schneider aus Hannover, um ihre Ergebnisse zusammenzutragen. In einzelnen Gruppen ,, durchforsteten" sie das Gebiet vom Nettetal im Norden bis zum Hasetor im Süden. Auch zwischen derHansastra& e im Westen und der Süntelstraße im Osten hatten die Gruppen vieles zu loben oder zu beanstanden.
Neben den Verkehrskonflikten nahmen die Studierenden Spielplätze, Wohngebiete, Grünflachen, Straßen und Plätze unter die Lupe und machten dabei Beobachtungen, die sie für die betroffenen Bürger auf Karten zusammenfaßtn. Ihr Wunsch: Die Osnabrücker Stadtväter sollen sich eine Scheibe von ihrem Projekt abschneiden und die eine oder andere Maßnahme in die Tat umsetzen.
,, Besonders für Radfahrer und Fußgänger ist es schwer, gefahrlos in die Innenstadt zu kommen", stellten die Studierenden im Rahmen ihrer Untersuchung fest. Ihre Verbesserungsvorschläge wurden tatkräftig von den Bürgerinitiativen und Anwohnern unterstüzt. Mit dem Radfahrerhelm auf seinem Schoß verdeutlichte so auch Willy Kasch-Wahrmann von der Initiative Süntel-/ Bramstraße, daß es an der Zeit sei, einige brisante Stellen aus dem Wege zu schaffen.
Nach Ansicht der Landschaftsplaner sollen die Radwege an der stark befahrenen Hasetorkreuzung einen neuen Tupfer Farbe bekommen, um eine erhöhte Sicherheit für Zweiradfahrer zu gewährleisten. Heide Brinkschulte vom Bürgerverein Haste machte irn Rahmen der Planvorstellung deutlich, daß besonders Verkehrsberuhigungen notwendig seien.
Anlieger der Bramscher Straße monierten das Verhalten einiger Stadtbusfahrer: ,, Mit 70 Sachen brausen sie durch das Wohngebiet, um die in der Stadt eingefahrenen Verspätungen wiederaufzuholen", stellten sie fest. Durch Tempo-30-Zonen sollen sie zum Bremsen gezwungen werden. Weitere Gefahrenstellen seien die Bushaltestelle St. Angela, die Kreuzung Bramscher Straße/ Hansastraße sowie der Bereich Bramscher/ Sütntelstrafie.
(mbo)

Fotountertitel
" GRÜNE FINGER" durch die Stadt sowie radfahrer- und fußgängerfreundliche Lösungen fordern Studenten und Anwohner. Mit einer " künstlichen Verkehrsinsel aus Menschen" zeigte sie, wie man ihrer Meinung nach den Verkehr beruhigen könnte.

Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
mbo


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