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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Öwer de Hase: Der Fluß soll befreit werden
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Projekt erstmals vorgestellt - Kosten von 4,2 Millionen
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ANS TAGESLICHT soll in diesem Bereich endlich wieder die Hase kommen. Vor dem Hintergrund laufender und bereits erfolgter attraktiver Hausneu- und - umbauten sehen die Planer hier die Chance für eine wirksame Belebung der Innenstadt.Foto: Klaus Lindemann

Öwer de Hase: Der Fluß soll befreit werden

Projekt erstmals vorgestellt - Kosten von 4, 2 Millionen

Erstmals wurden jetzt die von einer Anliegergemeinschatt als ,, top secret" eingestufte Planung zur Öffnung der Hase im Bereich der Straße " Öwer de Hase" in Grundzügen bekannt. Das 4.2 Millionen-Projekt wurde kürzlich Politikern der rot-grünen Zählgemeinschaft vorgestellt, deren Fraktionsvorsitzenden einen städtischen Eigenbeitrag von 1, 2 Millionen DM als verantwortbar bezeichneten.

Schon seit Jahren beschäftigen sich die Nachbarn des Bereichs mit der Idee, den derzeit überdeckten Fluß im Rahmen einer Neugestaltung wieder zu öffnen. Als Sprecher der Anliegergemeinschaft bestätigte gestern Dr. Theodor Bergmann die Richtigkeit von Infomationen, die SPD und Grüne mit einer Pressemitteilung weitergegeben hatten. Nähere Angaben lehnte Bergmann mit Hinweis auf ein später vorgesehenes Pressegespräch.
Bergmann und Architekt Wilfried Ohnesorge hatten anhand eines Modells während einer Sitzungspause der gemeinsamen Fraktionsbesprechung die Planungen vorgestellt. Wesentliche Punkte stellen neben der Hase-Öffnung und der Uferverschönerung Aufpflasterungen, Wasser-Spiele und Begrünungen dar. Lichtdurchflutete Pavillons, Brücke und Terrassen sollen den Bereich zusätzlich optisch aufwerten, wobei die Hase mit Brüstung und Geländer in den Mittelpunkt gerückt werden soll. Selbst von einem künstlichen Wasserfall ist die Rede.

Wie ein Teilnehmer der Veranstaltung ergänzte, bleibt die

Ein künstlicher Wasserfall

Hase allerdings nicht zuletzt aus Finanzgründen in ihrem Betonbett. Die jetzigen oberidischen Parkplätze an der Rückseite von Glaleria Kaufhof (ehemals Horten) fallen weg, die Zufahrt zum Parkhaus bleibt aber erhalten. Schon während der Sitzung sei deutlich geworden, daß die zukünftige Verkehrsführung noch ausführlich zu diskutieren sei. " Die Bedeutung diese innerstädtischen Bereichs wird nachhaltig gestärkt und besitzt einen hohen Stellenwert für die weiter Belebung unserer Innenstadt", so die Fraktionsvorsitzenden Alice Graschtat (SPD) und Dorothea Steiner (Die Grünen). Bergmann hatte die Gesamtkosten für das Projekt mit 4, 2 Millionen DM beziffert, wobei allerdings ein städtischer Eigenbeilrag von

" Gewinn für die Stadt"

1, 2 Millionen DM erwartet werde
Die beiden Fraktionen reagierten positiv: In Anbetracht der ,, modellhaften Kooperation von Öffentlicher Hand und Privatinitiative" sei ein solcher Anteil - verteilt auf die Haushaltsjahre 1997und 1998 - auch in der " derzeitig schwierigen Finanzlage der Stadt" zu verantworten. Frau Steiner: " Ein neuer Erlebnisraum . Öwer de Hase' ist ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und rechtfertigt den zielgerichteten Einsatz öffentlicher Mittel."
Beide Politikerinnen hoben auch die positiven Auswirkungen für den Einzelhandelsbereich vor dem Hintergrund des jüngst bekanntgewordenen Verdrängungswettbewerbs hervor. Frau Graschtat und Frau Steiner plädierten dafür, das Vorhaben möglichst bald in Angriff zu nehmen und sicherten ihre Unterstützung zu. (fr)
Autor:
fr


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