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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Hilfeschrei?
Zwischenüberschrift:
Thema: Hase-Uferweg.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Den Umweltwert dieses Projektes vermag ich nicht zu beurteilen, wohl aber dessen von der Stadt erhoffte zukünftige Annahme durch unsere Bürger. Ist diese Strecke wirklich so erholungsträchtig für die potentiellen späteren Benutzer? (So es denn welche geben wird?)
Die Situation von der Wachsbleiche aus in Richtung Römereschstraße: auf der linken Seite befindet sich der Bahndamm mit der vielbefahrenen Strecke Osnabrück - Rheine Oldenburg, auf der anderen jenseits der Hase erstreckt sich vom ersten bis zum letzten Meter das Industriegebiet des Hafens mit den Rückseiten der verschiedenen Firmen an der Rheinstraße und zusätzlich deren Gleisanschlüsse. Ich bin an der Rheinstraße großgeworden und weiß, wovon ich spreche.
Abends, wenn der Firmenlärm erwartungsgemäß weniger wird und die Hafenbahn ihren Betrieb einstellt, bleibt immer noch der Bahndamm zur linken, der ja nun wirklich nicht idyllisch oder streßabbauend einzuschätzen ist. Man kann von Glück sagen, wenn es nur die , harmlosen Penner' sind, die sich hier höchstwahrscheinlich etablieren werden . . . Man kann davon ausgehen, daß ein Hilfeschrei - auch ohne Zuggeräusche - auf der gesamten zur Abend- und Nachtzeit menschenleeren Strecke nicht gehört würde. Wer - um alles in der Welt - sollte diesen Weg wohl freiwillig gehen? - Man darf annehmen, daß diese Seite der Medaille den meisten Menschen mit einigermaßen gesundem Menschenverstand doch einleuchtet . . . Gibt es denn wirklich keine vordringlicheren und wichtigeren Bauvorhaben in unserer Stadt? Ich könnte mir schönere, ruhigere - und vor allem ungefährlichere - Spazierwege innerhalb unseres Stadtgebietes vorstellen, die es lohnt, auszubauen . . ."

Gertraude Ost
Friedrich-Wacket-Straße 11
Osnabrück
Autor:
Gertraude Ost


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