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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Keine Verkehrsberuhigung mehr
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Kein Geld für Erhaltung des Status quo in der Katharinenstraße?" heißt hier die Frage.

" Wieder einmal ist mir in der Katharinenstraße zwischen Herder- und Arndtstraße fast das Herz stehengeblieben. Wie kam es dazu? Meine vierjährige Tochter und ich wollten um 8: 30 Uhr unsern täglichen Weg zum Kindergarten antreten. Voller freude lief sie aus der Haustür auf den Bürgersteig. Dabei wäre sie benahe von einem Auto erfaßt worden, und das in einer Spielstraße, in der allen Verkehrsteilnehmern Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist.
Ein Auto wollte einparken; das dauerte dem Dahinterfahrenden zu lange, und er überholte kurzerhand mit großer Geschwindigkeit auf dem Fahrrad-/ Fußweg. Als ich dem Wagen hinterherschaute, konnte ich gerade noch sehen, wie er stark abbremste und nach links in die Arndtstraße einbog, was zu dieser Uhrzeit verboten ist und durch ein entsprechendes Verkehrszeichen angezeigt wird.
Der vielfache Antrag von Anwohnern bei derStadt, die im Herbst abmontierten Schwellen zur Unterstützung der Verkehrsberuhigung wieder zu errichten, wurde abgelehnt. Die Anfrage an die Behörden, warum nicht gegen das ständige Benutzen des Fahrrad-Fußweges als Überholspur vorgegangen wird, wurde mit den Worten, abgetan: ' In einer Spielstraße dürfen alle Verkehrsteilnehmer grundsätzlich den gesamten Bereich nutzen'.

Ich habe mittlerweile den Eindruck, hier im Katharinenviertel in einem gesetzlosen Raum zu leben. Die Verkehrsberuhigung, die in diesem Viertel in der Vergangenheit mit viel Engagement von Stadt und Bürger jahrelang unfallsicher machten und durch Lebensqualität der Verödung der Innenstadt entgegenwirkte, löst sich sang- und klanglos in ein Nichts auf. Eltern und Kinder werden zu Bürgern zweiter Klasse, die auf der Martinistraße und auf dem Wall sicherer sind, weil dort für die Einhaltung der Verkehrsregeln gesorgt wird.
Viele Bürger vom Katharinenviertel sehen diese Entwicklung seit einiger Zeit mit Unverständnis und großer Sorge. Hier Hilft auch nicht die Aussicht auf den angeblich für 1996 (Januar oder Dezember?) geplanter entgültigen Straßenausbau...."
Barbara Neuffer
Katharinenstraße 32
Osnabrück
Autor:
Barbara Neuffer


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