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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bei Wind und Wetter die Wasserqualität geprüft
Zwischenüberschrift:
Umweltpreis der Stadt für "Die Schule"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Umweltpreis der Stadt für " Die Schule"

,, Wenn das Sediment stark organisch belastet ist, dann gammelt das unter der Oberflache" - wie es um die Osnabrücker Hase bestellt ist, untersuchen angehende biologisch-technische Assistenten und Assitentinnen seit sieben Monaten. Fur die wissenschaftliche Arbeit, die als Langzeitprojekt angelegt ist, erhielt die Klasse 1.2 des Institutes fur berufliche Aus- und Weiterbildung (,, Die Schule") den Umweltpreis der Stadt Osnabruck.

Zunächst stand die Pflicht eines mikrobiologischen, botanischen Praktikums auf dem Stundenplan der 17 Schüller. Nachdem aber die Schulleiterin, Dipl.-Biologin Agnes Hilmer, den Tip zur Anmeldung für den Umweltpreis gegeben hatte und die ersten eigenen Messungen an der Hase gelaufen waren, regelten die Schüler vieles in Eigenregie.

Wie Industrie-, Agrar- und Umwelteinflüsse auf den Fluß wirken, beschaftigte Bianca Hochstrasser, Petra Winter, Ines Wienkler, Michaela Gre-ger und die dreizehn anderen engagierten jungen Forscherin den letzten Monaten. Grofie Unterstiitzung fanden sie je-derzeit beim biologisch-tech-nischen Assistenten der Schule, Sebastian Gondershau-sen, der im Labor hilfreich zur Seite stand.

Bei Wind und Wetter untersuchten die 17- bis 24jahrigen Schüler an vier Meßstellen vor und hinter der Schleuse an der Heinrich-Heine-Straße unter anderem Gesamthärte, Trübungsgrad, Keimzahl, Sauerstoffanteil, die Planktonzahl, den pH-Wert, den Ammonium-, Nitrat-, Nitrit- und Phosphatgehalt. Die Belastung des Gewassers sei vor allem auf landwirtschaftliche Einflüsse, auf Düngung und anschließiende Auswaschung durch Regen zurückzufüihren. ,, Mäßig verschmutzt" sei die Hase und damit auf Gewassergütekarten als Dunkelgrün bis Hellgrün gekennzeichnet, lautet das Ergebnis der Arbeit, mit der ein ,, großer Lerneffekt"; so Schul-eiterin Hilmer, erzielt wurde.
Zum einen lernten die Schüler Daten auszuwerten und in den Rechner einzugeben, zum anderen machten sie sich mit chemisch und biologisch praktischen Methoden vertraut. Ab Februar werden noch zwei weitere Meßstellen eingerichtet, so daft die Hase bald in einem Abschnitt von vier Kilometern beobachtet werden kann. Angestrebt ist eine Vergleichsstudie über einige Jahre.
Daß die Arbeit mit dem Schulende nicht ad acta gelegt wird, steht schon jetzt fur die Schüler fest: ,, Die Ergebnisse werden an die Kleinen vererbt", versicherte der Abschlußjahrgang. (nit)

Fotountertitel:
Auswerungsbuch und ein Kompaktlabor für Wasseruntersuchungen als ständige Begleiter: Die künftigen biologisch-technischen Assistenten und Assistentinnen der Klasse 1.2 untersuchten in den letzten sieben Monaten die Osnabrücker Hase und erhielten für ihre wissenschaftliche Arbeit den Umweltpreis der Stadt Osnabrück. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
nit


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