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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local- und Provinzial-Nachrichten.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nach längerer Unterbrechung hatten die städtischen Collegien gestern eine gemeinschaftliche Sitzung. Es wurden zwei Gegenstände, die Wasserleitungs- und die Schlachthausangelegenheit betreffend, vorab zum Referat gestellt. Bergdirector Temme referirte über die bisherigen Vornahmen behuf Anlage einer Wasserleitung, diedahin bestehen, daß man an verschieden Stellen gutes und auseichendes Wasser aufzufinden suchte. Nach dem Producoll der betreffenden Commission vom 15. d. M. ....... 110 Fuß tiefe Bohrloch am Fledder kein günstiges Ergebniß, ein zweites dort näher der Hase 97 Fuß tiefes Bohrloch zuletzt im schwarzen Schiefer ergab ebenfalls kein günstiges Resultat dasselbe war mit einem dritten ca. 126 Fuß tiefen Bohrloch in sandigem und stemigem Thon der Fall. Nordwärts von der Stadt am Piesberge auf der städtischenKassenheide ist ein weiterer Versuch gemacht, ein dort 50Fuß tief abgeteuster Brunnen lieferte aus Muschelkalk gutes Wasser. Im Fall derselbenausreicht, kann ein Hochrelervoir mit Röhrenleitung nach der Stadt angelegt werden. -- Ferner sind Quellen in der Umgegend untersucht, die Quellen bei Sandfort, die 7 Quellen bei Oesede und die Quellen der Nette unweit der Wittkindeburg sind theils zu entlegen, theils reixhen sie nicht aus, weil für die Stadt 200 - 300 Kubikfuß Wasser für die Minute erforderlich sind.
Leider haben die Bohrungen in und bei der Stadt allenthalben in einer gewissen Tiefe salzhaltiges Wasser ergeben. Bei den Ermittlungen auf der Wasserheide soll die Piesberger Locomodive benutzt werden. -- Der Bürgermeister berichtet über die Wasserleitungsache in Hannover und andern Städten. -- Vom Stadtbaumeister Hockländer wurde sodann über die Schlachthaus-Angelegenheit referirt. Das dafür in Aussicht genommene Terrain, westlich dem Hofhause gegenüber, nahe der Hase, ist wegen seines Baugrundes und Wassers untersucht. Die davon mitgetheiltenAnalyse läßt auf gutes Wasser schließen: um die Qualität festzusellen, soll dort ein Brunnen angelegt werden. Ueber die erforderlichen Geldmittel wurde die Zustimmung erreicht. Man hielt es für erwünscht, bei dem Schlachthause einen Viehmarktplatz anzulegen. Die Bürgervorsteher wünschen eine rasche Förderung der Schlachthaus-Angelegenheit. Hinsichtlich des ersten Gegenstandes der Tagesordnung die Landstraßen- Unterhaltung seitens der Stadt pro 1876 wurde bemerkt, nach Aufhebung des Weggeldes seien die Zuschüsse erhöht. Der Zuschuß wurde genehmigt. -- Betreffsder Bausache wurde vom Stadtfondikus bemerkt, es lagen 13 solcher Sachen vor. Die Collegien gingen das zu einer vertraulichen Ver..hung über.


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