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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Spaßbad: Bürger wollen klagen
Zwischenüberschrift:
Überschwemmungsraum wird durch Freizeiteinrichtung eingegrenzt - Nachteile befürchtet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Wogen um das geplante Spaßbad anstelle der Wellmannsbrücke sind noch nicht geglättet. Die " Bürgerinitiative für die Erhaltung" des alten Freibades wird, wie deren Sprecher Dr. Elmar Schneider bekräftigte, in jedem Fall das Oberverwaltungsgericht Lüneburg anrufen, wenn die derzeit laufenden Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes abgeschlossen sind. In einem Normenkontrollverfahren soll die Rechtmäßigkeit beider Planänderungen juristisch bewertet werden.
Schneider ließ keinen Zweifel daran, daß die Bürgerinitiative dem Ausgang des Verfahrens optimistisch entgegensieht.

Die Bürgergruppe besteht im wesentlichen aus Anliegern der Straßen Düstruper Heide und Wasserwerkstraße. Sie sehen erhebliche Probleme für die eigenen Grundstücke kommen, wenn das Spaßbad an dieser Stelle errichtet wird, weil das Gelände rund um das Freibad Überschwemmungsgebiet ist.
Da aber eine solche Freizeiteinrichtung nicht überschwemmt werden dürfe, so argumentieren die Anlieger, müßten entsprechende Schutzeinrichtungen gebaut werden. Dabei komme es zu einem Verdrängungseffekt mit der Folge, daß Hochwasser sich in den Bereichen Düstruper Heide und Wasserwerkstraße staut.

Schon heute sei es bei starken Regenfallen keine Seltenheit, daß die in der Haseniederung gelegenen Straßen vom Hochwasser beeinträchtigt werden. Immer wenn der Regenkanal die anfallende Wassermenge nicht mehr aufnehmen könne, so schildern die Betroffenen, fließe das Oberflächenwasser in die Gullis, überfülle die Abwasserkanäle. Dadurch werde das Schmutzwasser häufig genug an den ,, Absendeort" - meist Toilette im Keller - zurückgedrückt. Da helfe auch der kostenaufwendige Einbau spezieller Abwasserventile nicht.

Und noch eines ärgert die Anlieger. Schneider: ,, Das geänderte Freizeitverhalten aller muß herhalten als Begründung für das Spaßbad, aber daß unser Freizeitwert durch Wegfall des Freibades geschmälert wird, sagt keiner." Besonders die Kinder aus diesem Gebiet hätten sommertags das nahe Freibad gerne besucht.

In der Bürgerinitiative wächst die Befürchtung, daß die Bademöglichkeit schon im nächsten Sommer nicht mehr zur Verfügung steht. Tatsächlich geht das für den Interessenten (Bauunternehmen Wayss + Freytag) planende Architekturbüro von einem Baubeginn des Freizeitbades im Frühjahr aus. ,, Wir warten nur noch auf die Rechtskraft der Bebauungspläne, um den Bauantrag zu stellen", versicherte gestern Architekt Peter Korn. pr-
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pr-


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