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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
SPD fordert einen Spaßbad-Ausgleich
Zwischenüberschrift:
Ersatz für Freibad Wellmannsbrücke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Über die Moglichkeiten, die städtischen Bäder attraktiver auszustatten und über den Stand der Planungen für ein kommerziell betriebenes Freizeitbad am Standort Wellmannsbrücke infomierte der neue Kultur- und Sportdezernent der Stadt, Reinhard Sliwka, die SPD-Fraktion. Er betonte, in der Bevölkerung sei ein ungebrochener Trend zum Spaß- und Freizeitbaden zu beobachten, und von daher habe die Sportverwaltung verschiedene Vorschläge entwickelt, wie die städtischen Bäder attraktiver zu machen seien.

Die SPD-Fraktion - so Vorsitzender Hans-Jürgen Fip - begrüße und unterstütze alle Initiativen der Verwaltung. Zugleich kritisierte er die Haltung der CDU. Noch im März dieses Jahres habe der Sportausschuß einstimmig eine Erhöhung der Eintrittsgelder mit der Maßgabe beschlossen, die Mehreinnahmen für Attraktivitätssteigerung der vorhandenen Bäder zu verwenden. In der anschließenden Ratssitzung habe die CDU davon nichts mehr wissen wollen, so daß die Mehreinnahmen nunmehr im allgemeinen " Einnahmetopf untergingen.

Zum geplanten privaten Freizeitbad am Standort Wellmannsbrücke wies Reinhard Sliwka darauf hin, daß nach dem vom Rat gefaßten Entwurfs- und Auslegungsbeschluß das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren anlaufe. Bürger sowie Träger öffentlicher Belange könnten jetzt Anregungen und Bedenken geltend machen, die eingehend geprüft würden. Dazu erklärte Fip, daß seine Fraktion der Einrichtung dieses Bades nur zustimmen werde, wenn gleichzeitig die anderen städtischen Bäder verbessert und ein zusätzliches Angebot im Stadtteil Schinkel geschaffen werde.

Die ersatzlose Aufgabe des Bades Wellmannsbrücke ohne eine Ausgleichsmaßnahme in Schinkel komme für die SPD nicht in Frage. " Die SPD-Fraktion geht davon aus, daß das Projekt nur realisiert wird, wenn alle Probleme - besonders auch die Verkehrserschließung, zufriedenstellend gelöst werden", erklärte Fip abschließend.


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