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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wir wollen in einem großen Garten leben
Zwischenüberschrift:
OKD-Siedlung gewann erneut Landeswettbewerb
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das ist Ihr Brotaufstrich für die nächsten Wochen!" Mit diesen Worten übergab Heinrich Nardmann, Sprecher der OKD-Siedlergegemeinschaft Hellern und passionierter Imker, Oberbürgerrmeisterin Ursula Flick ein Glas selbstgemachten Honigs. Beim niedersächsischen Landeswettbewerb " Die besten Kleinsiedlungen 1988" gehört auch dieses Jahr die bereits in vielen Wettbewerben ausgezeichnete OKD-Siedlung zu den 40 Teilnehmern der Endausscheidung. In den Jahren 1974, 1977 und 1980 war sie bereits Sieger des Bundeswettbewerbs.Ursula Flick begrüßte die Mitglieder der Landesprüfungskommission, der MdL Michael Auditor, Hubertus Wiesner vom Niedersächsischen Sozialministerium und Gärtnerrrneister Günter May vom Deutschen Siedlerbund Niedersachsen angehören.

für 12 Tage sind die Jury-Mitglieder in ganz Niedersachsen unterwegs, um die endgültigen Sieger zu ermitteln. Seit 1952 veranstaltet der Deutsche Siedlerbund diesen Wettbewerb, in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Sozialminister Hermann Schnipkoweit. Ziel des Wettbewerbes ist es , die Siedlergemeinschaften weiter zu festigen und durch bürgerschaftlichen Gemeinsinn die Umwelt lebendiger und wohnlicher zu gestalten. Dafür hat das Sozialministerium Preise von insgesamt 15 000 DM ausgesetzt. Die Bewertung erfolgt in fünf Wettbewerbsgruppen, wobei die OKD-Sicdlung in der Gruppe A, der Gruppe der Siegersiedlungen des vorangegangenen Wettbewerbs, anntritt.

Nach dem Empfang fuhren die Mitglieder der Prüfungskommission zusammen mit den Siedlern, dem Geschäftsführer des Landesverbands des Deutschen Siedlerbundes, Gerhard Volberg und dem Hellerner Ortsbürgermeister Heinrich Mersch zum Lokaltermin in die Siedlung. ,, Vielleicht spüren Sie die Liebe, mit der hier alles angelegt ist!" Mit diesen Worten zeigte Heinrich Nardmann den Jurymitgliedern die sorgfältig angelegten Zier- und Nutzgärten. Die Siedler haben gemeinsam einen Kinderspielplatz angelegt, für den sie auch die Spielgeräte in Eigenarbeit erstellten. Auch der Bau des ,, Hans-Rust-Weges", eines gefahrlosen Schulweges für die Kinder zum Ortskern, gehört zu den Gemeinschaftsleistungen der Siedlergemeinschaft.

Besondere Bedeutung hat die eigene Wasserversorgung der Siedlung. Für die Pflege und Erhaltung der gemeinsamen Pumpenanlage mit dem 125 Meter tiefen Brunnen sorgt der Wasserbeschaffungsverband der Siedlergemeinschaft. Die Siedler kommen ganz ohne Wasseruhren aus: für jedes Haus wird jährlich ein Pauschalpreis entrichtet. Sehr beeindruckt war Günter May, Mitglied der Prüfungskommission, von den Gärten der Siedlung: in ihrer Anlage sei die natürliche Pflanzengemeinschaft beachtet worden. Alle gezeigten Gärten bestanden zur Hälfte aus einem Zier- und Nutzbereich, so daß die Bewohner ihren Bedarf an frischem Gemüse größtenteils aus dem eigenen Garten decken könnten. ,, Wir wollen in einem großen Garten leben, und unsere Siedlung ist ein großer Garten", erklärte Heinrich Nardmann stolz. wa

WOHNEN IM GRÜNEN: Die Landesprüfungskommission nahm gestern die Gärten der OKD-Siedlung unter die Lupe.

Foto:
Michael Hehmann
Autor:
wa


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