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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gegen "Spaßbad" keine Einwände?
Zwischenüberschrift:
Wellmannsbrücke: Stadt informierte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bei der Planung eines privat betriebenen " Spaßbades" auf dem Gelände des Freizeitbades an der Wellmannsbrücke im Fledder werden Bürger den Investoren und der Stadt vermutlich nur wenige Steine in den Weg legen. Lediglich sechs Interessierte verfolgten die erste Anhörung in der Jellinghausschule, bei der Eberhard Bartsch vom Stadtplanungsamt den Vorentwurf des Bebauungsplanes vorstellte. " Wenn alles glatt geht", so Bartsch, " könnte Anfang nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden".
Wie es sich die Investorengruppe aus Hamburg vorstellt, soll ein Schwimm- und Freizeitpark besonderer Art entstehen: Zentrum wird ein etwa 20 Meter hohes Kuppeldachgebäude sein, in dem sich
mehrere Schwimmbecken befinden, Sole- und Außenbecken, Restauration, Spielräume ohne Geldgewinnautomaten und sogar eine Diskothek mit Bar und kleiner Tanzfläche. Darüber hinaus ist ein Fitneßbereich mit Bräunungs- und Saunaanlagen geplant.
Die Verkehrssituation, die die Inbetriebnahme einer solchen Anlage nach sich zieht, könne nicht als " Idealzustand" bezeichnet werden, sei aber doch noch akzeptabel, meinte Bartsch. Belastet werde in erster Linie der Seilerweg als Zufahrt sowie der Wellmannsweg. Bedenken äußerten die Bürger, daß eventuell kleine Straßen und Schleichwege " verstopfen" könnten. Wie Bartsch berichtete, rechnen die Investoren mit rund 1000 Besuchern pro Tag. Die Stadt werde etwa 500 Parkplätze vor der Anlage schaffen.

Ein Teil des Geldes, das die Stadt durch die hinfällige Sanierung des alten Bades und die fehlenden Unterhaltungskosten einspart, sollte nach Ansicht der Bürger für Eintrittsvergünstigungen verwendet werden. Immerhin werde bei dem neuen Freizeitbad mit Tagespreisen zwischen 20 und 30 Mark gerechnet.
Der Bauplanentwurf wird jetzt zunächst wieder im Planungsausschuß diskutiert. Nach den Sommerferien wird, wie Bartsch erläuterte, den Bürgern erneut vier Wochen Zeit für eventuelle Einsprüche gegeben. Die Bauzeit für das 32 bis 40 Millionen Mark teure Objekt (inklusive Kaufpreis für das Gelände an der Wellmannsbrücke) schätzt das Stadtplanungsamt auf rund zwei Jahre. fw
Autor:
fw


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