User Online: 3 | Timeout: 05:30Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rat: Votum für die Nutzung umweltfreundlicher Energie
Zwischenüberschrift:
Diskussion über Stromtarife auf Herbst vertagt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wasser-, Wind- und Sonnenenergie sollten in Osnabrück stärker genutzt werden. Das ist das Ergebnis einer Diskussion im Rat, der ein Antrag der CDU/ FDP-Gruppe zugrunde lag. Einstimmig sprach sich der Rat dafür aus, daß alternative Energieerzeugung und die Einspeisung ins Netz der Stadtwerke ,, uneingeschränkt möglich werden". Die von den Grünen angeregte Diskussion über eine andere Preisgestaltung wurde von der Mehrheitsgruppe auf die im Herbst anstehenden Verhandlungen zwischen den Stadtwerken und den Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken verwiesen.

,, Wir sollten die regenerativen Energien stärket nützen", erklärte der FDPFraktionsvorsitzende, Prof. Dr, Hans-AlbrechtDicke, zur Begründung des Antrags. Problematisch sei vor allem die unzureichende Vergütung für Strom, der von Kleinerzeugern ins Netz eingespeist werde. Es sei zu überlegen, bei der Netzeinspeisung umweltfreundlicher Energie den gleichen Preis zu vergüten, wie ihn die " Großeinspeiser" berechnen.

In die gleiche Kerbe schlug der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Dr. Horst Simon. Er regte zugleich an, auch eine mögliche alternative Energieerzeugung durch die Stadtwerke ins Auge zu fassen. Diesem Antrag stimmte der Rat zu, nicht jedoch dem Zusatz, die Einspeisevergütung an den ,, vermiedenen Kosten" zu orientieren.

Rückendeckung bekam Simon von der SPD-Abgeordneten Alice Graschtat. Sie kritisierte die derzeitige Tarifgestaltung, weil damit das Stromsparen bestraft werde. Entscheidend für die Verbreitung alternativer Energien sei allein der Preis, der für die Einspeisung ins Netz vergütet werde. Leider fehle dieser Aspekt aber im Antrag der Mehrheitsgruppe.

Stattdessen, so ergänzte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Fip, werde etwas gefordert, ,, das ohnehin im Vertrag drinsteht": Schon heute könne jede denkbare Energie ins Netz eingespeist werden. Eine Behinderung ergebe sich allenfalls durch die unzureichenden Preise. Weil der Antrag aber in die richtige Richtung gehe, stimme ihm auch die SPD zu.

Ratsherr Christian Wulff (CDU) machte geltend, seine Fraktion habe sich schon in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der geplanten Nutzung des Deponiegases auf dem Piesberg für eine alternative Energieerzeugung eingesetzt. Denkbar sei die Form der Wärme-Kraft-Kopplung, bei der gleichermaßen Strom und Wärme entsteht. rll
Autor:
rll


Anfang der Liste Ende der Liste