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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bau eines Freizeitbades angeboten
Zwischenüberschrift:
Entscheidung nächste Woche
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Badespaß statt Schwimmsport heißt wahrscheinlich künftig das Motto an der Wellmannsbrücke. Bei der Stadt liegt, wie Oberstadtdirektor Dierk Meyer-Pries in der Dezernentenkonferenz bekanntgab, der Antrag eines privaten Investors auf Einrichtung eines Freizeitbades in diesem Bereich vor. Voraussichtlich am 9. Februar wird der Verwaltungsausschuß eine grundsätzliche Entscheidung hierüber treffen.

Veränderte Freizeitgewohnheiten lassen immer deutlicher eine Trennung zwischen dem üblichen Schwimmsport und dem " Badevergnügen" erkennbar werden. Mit der großen Wasserrutsche in ,, Moskau", einem Bewegungsbecken im Schinkelbad und Sonderveranstaltungen in den Hallenbädern wurde dem neuen Trend bislang schon Rechnung getragen.

Nun hat eine Planungsgesellschaft aus Braunschweig den Wunsch, im Auftrag einer Investorengesellschaft aus Hamburg auf dem Grundstück des Freibades Wellmannsbrücke ein solches Freizeitbad zu errichten. Dabei sind u. a. vorgesehen: ein Wellenbecken, das mit einem ,, Erlebnisbecken" unterschiedlicher Wasserhöhe verbunden ist, ein Solebecken, ein Außenbecken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen, ein Restaurationsbereich mit rund 180 Sitzplätzen, Spielräume ohne Geldgewinnautomaten, eine Diskothek mit Bar und kleiner Tanzfläche, Bräunungsanlagen, Fitneßbereich und Saunaanlagen.

Es ist zu erwarten, daß dieses neue Bad auch Besucher der städtischen Bäder anzieht, die Unterhaltung dem Sport vorziehen und deren Zahl auf zehn bis zwanzig Prozent geschätzt wird, meinte der Verwaltungschef. Die Angebote im Saunabereich und medizinische Bäder würden für den freien Markt eine Konkurrenz bilden. Der Einzugsbereich werde nicht nur Stadt und Landkreis, sondern auch die Räume Bielefeld, Münster und Emsland umfassen.

In anderen Städten würden solche Freizeitbäder mit Erfolg betrieben, sagte Meyer-Pries. ,, Wenn es nicht am Standort Osnabrück errichtet wird, dann wird es anderswo in der Region gebaut." Ein Bad in Lippspringe, das zwar kleiner, aber von gleicher Konzeption sei, habe von unabhängigen Gutachtern eine Spitzenbeurteilung bekommen.

Die Investoren drängen auf kurzfristige Realisierung, so Stadtbaurat Klöcker. Der Bebauungsplan müsse dafür geändert werden. Eventuelle Einsprüche und Bedenken seien abzuwarten. Auch die Frage der Stellplätze müsse geklärt werden. Das Verfahrer, werde ,, nicht ungebührlich lang" dauern, aber nicht mehr in diesem Jahr zu einer Verwirklichung des Bades führen.H.

Bilduntertitel
WINTERRUHE im Freibad Wellmannsbrücke. Wenn es nach dem Willen privater Investoren geht, soll dort ein Freizeitbad für die ganze Region entstehen. Foto: Archiv
Autor:
H.


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