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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Der projektierte Durchbruch von der Großen zur Katharinenstraße....
Artikel:
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Originaltext:
Der projektierte Durchbruch von der Großen zur Katharinenstraße nimmt augenscheinlich das Interesse nicht nur der Nächstbeteiligten, sondern auch weitere Kreise und namentlich solcher Persönlichkeiten in Anspruch, die vielleicht vor Jahren einmal in Osnabrück gewohnt, unserer Stadt aber auch später am fernen Orte ihre Sympathteen bewahrt haben. Es geht dies aus einem uns zur Verfügung gestellten Briefe hervor, in welchem es nach einem Hinweis auf die zahlreichen, in den ältern Stadtteilen noch vorhandenen krummen und schmalen Straßen u. a. folgendermaßen heißt: Obgleich ich keine genaue Karte von Osnabrück besitze und bei meinen langen Fortsein nicht mehr genau orientier bin, so nahm es, (das Projekt) mein Interesse doch im hohem Maße in Anspruch, erkannt ich doch daraus, daß man das alte Osnabrück, das seine ursprüngliche Bauanlage nach den beiden ältesten Kirchen, Dom und Johanniskirche, sowie dem Haselauf gerichtet zu haben scheint, endlich auch den Verkehrsverhältnissen entsprechend einzurichten bestrebt ist. Ob es ratsamer ist, den Verkehr über Bahnhofsstraße (jetzt Wittekindstraße), Neumarkt, Grünerbrink, Münzstraße, Katharinenkirchplatz zur Katharinenstraße zu leiten, oder über Schillerstraße, Rackhorstsches Grundstück, Osterbergerei usw. entziehe sich meinet Beurteilung, die Hauptsache ist und bleibt die Schaffung gerader breiter Verkehrsadern, großer freier Plätze und nach Lage des Ortes auch einer Ringstraße. Wenn altes Gerümpel, oder im Wege liegende gute Häuser von einem Konsortium angekauft werden müssen, so wird die große Ausgabe durch späteren Verkauf von Bauplätzen an schönen Verkehrsstraßen reichlich ersrtzt, wie wir das hier ( in Hannover) bei den teueren Straßendurchbrüchen gesehen haben." Der Briefschreiber giebt darnach seiner Zustimmung darüber Ausdruck, daß es der Bürgerverein den Stadtvätern überlassen will, die " Scharte mit dem Rackhorstschen Haus selbst auszuwetzen", und fährt dann fort: " Es geht damit (mit dem Rackhorstschen Hause) ähnlich wie hier mit dem Hilgenbergischen Hause an der Schmiedestraße am Steinthor in Hannover: es ist ein Stehimwege, welcher nur bei Aufwendung von 300 000 M. zu beseitigen ist."


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