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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Local- und Provinzial-Nachrichten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück, 5. Febr. Ja der gestrigen gemeinschaftlichen Sitzung des Magistrats und der Bürgervorsteher wurde zuerst die Frage berathen, ob der Hase-Todtenhof erweitert oder verlegt werden solle. Die jetzigen Todtenhöfe außerhalb der Stadt bestehen etwa 64 Jahre; trüber wurden die Leichen in und neben den Kirchen bestattet, was unter der westfälischen Regierung verboten wurde, und der Magistrat die ersten Todtenhöfe außerhalb der Thore anlegen ließ. Mit der wachsenden Bevölkerung wurde nach und nach eine Erweiterung derselben nothwendig, und jetzt macht sich wieder dieses Bedürfniß fühlbar, zu welchem Zwecke neben dem Hase-Todtenhofe noch zwei Grundstücke Land disponibel sind. Auf Grund eines Gutachtens des Stadt-Xhyfikus welches besonders die sanitäre Rücksicht hervorhebt, sowie auch im Hinblick auf den vermehrten Anbau außer dem Hasethore erscheint es thunlich, den Todtenhof weiter von der Stadt zu verlegen, doch sind auch sehr gewichtige Gründe dagegen vorzubringen, besonders betreffs des Kostenpunktes. Es soll nun vor weiterer Entschließung das benannte Gutachten zur Kenntniß aller Bürgervorsteher gelangen, auch dieselben darüber in besondere Berathung treten; imgleichen will man die Meinung im Publikum darüber erforschen.
Neue Anbaupläne wurden genehmigt für ein Wohnhaus im Garten der Aktien Bierbrauerei, dann an der Bramscher Straße und für 2 Wohnhäuser an der Meller Straße. Vorläufig wurde wegen der noch rückständigen Feststellungen für die betreffenden Straßen und Baulinien 2 Anbaupläne an einem Koppelwege zur Voxtruperstraße und ein Bauplan für ein Wohnhaus bei dem Johannis-Todtenhofe zurückgestellt. Das Bürgervorsteher-Collegium hielt es für dringlich, die Angelegenheiten für Anbauten und Straßenanlagen durch ein Statut zu regeln, was auch geschehen soll, im Fall nicht die Landesgesetzgebung darin das Nöhtige feststellt. Wegen des Wunsches, einen Theil des offenen Bauplatzes am Orte im Hinblick auf den starken Verkehr zur Vergrößerung dieses Platzes anzukaufen, wozu etwa 10 -- 12, 000 Thlr. erforderlich sein würden, hatten die Bürgervorsteher keinen Antrag zustellen, dem Magistrat ist also Erforderliches anheimgestellt.


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